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Das Schlimmste steht noch bevor: TeamGroup erwartet Höhepunkt der Speicherkrise erst 2027

TeamGroup Xtreem CKD DDR5: Der Hersteller rechnet damit, dass sich die Speicherknappheit zunächst weiter verschärfen wird.
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TeamGroup Xtreem CKD DDR5: Der Hersteller rechnet damit, dass sich die Speicherknappheit zunächst weiter verschärfen wird.
Die weltweite Speicherknappheit könnte sich weiter zuspitzen, bevor eine Entspannung eintritt. Laut TeamGroup dürfte die Versorgungslage zwischen Ende 2026 und Anfang 2027 besonders angespannt sein. Da die hohe Nachfrage aus dem KI-Sektor große Teile der Produktionskapazitäten führender DRAM- und NAND-Hersteller bindet, könnte Speicher selbst zu hohen Preisen kaum noch erhältlich sein.

Die weltweite Speicherkrise könnte sich in den kommenden Monaten noch deutlich verschärfen. Laut TeamGroup dürfte die schwierigste Phase zwischen Ende 2026 und Anfang 2027 bevorstehen. Grund dafür ist vor allem die hohe Nachfrage aus dem KI-Sektor, die einen Großteil der verfügbaren Kapazitäten bei den weltweit führenden DRAM- und NAND-Herstellern beansprucht.

Im Rahmen der Bilanzkonferenz am 2. November warnte TeamGroup-CEO Chen Ching-wen, dass der Speichermarkt den Höhepunkt der aktuellen Krise noch nicht erreicht habe. Die angespannteste Versorgungslage erwartet er zwischen dem vierten Quartal 2026 und dem zweiten Quartal 2027.

Große Hersteller wie Samsung, SK hynix und Micron sollen ihre Produktionsmengen für 2027 bereits weitgehend über langfristige Lieferverträge verkauft haben. Für andere Abnehmer bleibt damit kaum noch Spielraum. TeamGroup befürchtet, dass Speicherprodukte dadurch selbst zu nahezu beliebig hohen Preisen kaum noch zu beschaffen sein könnten.

Die zunehmende Bedeutung der KI-Infrastruktur verändert den Speichermarkt dabei grundlegend. Geschäftskunden, insbesondere Betreiber und Entwickler von KI-Servern, machen inzwischen 64,6 Prozent des Speicherabsatzes von TeamGroup aus. Im dritten Quartal 2025 lag dieser Anteil noch bei 24,6 Prozent. Im gleichen Zeitraum ist der Anteil des Endkundengeschäfts von 75,4 auf 35,4 Prozent zurückgegangen. Die Nachfrage verschiebt sich damit immer stärker in Richtung professioneller Anwendungen und KI-Rechenzentren.

Trotz verschiedener Bemühungen, die Produktion auszuweiten, reicht das Angebot weiterhin nicht aus, um die Nachfrage zu decken. Die chinesischen Speicherhersteller CXMT und YMTC kommen mittlerweile zusammen auf einen Marktanteil von knapp zehn Prozent. Laut TeamGroup genügt aber auch dieser zusätzliche Beitrag nicht, um die Versorgungslücke zu schließen. Der Hersteller geht deshalb davon aus, dass sich der Speichermarkt frühestens in der zweiten Jahreshälfte 2028 wieder stabilisieren könnte. Möglicherweise wird die angespannte Lage sogar noch länger anhalten.

Die Auswirkungen zeigen sich bereits deutlich bei den Preisen. Im Oktober 2025 lag der vertraglich vereinbarte Preis für einen DDR5-Speicherchip mit 16 Gigabit Kapazität noch bei 8,70 US-Dollar (ca. 7,73 Euro). Bis September 2026 stieg dieser auf rund 48 US-Dollar (ca. 42,62 Euro) – ein Anstieg um mehr als 450 Prozent. Auf dem Spotmarkt, auf dem Speicherchips ohne langfristige Lieferverträge gehandelt werden, fallen die Preise sogar noch höher aus. Hier müssen Käufer derzeit mit einem zusätzlichen Aufschlag von 30 bis 50 Prozent rechnen.

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> Notebook Test, Laptop Test und News > News > Newsarchiv > News 2026-11 > Das Schlimmste steht noch bevor: TeamGroup erwartet Höhepunkt der Speicherkrise erst 2027
Autor: Andrew Sozinov,  4.11.2026 (Update:  4.11.2026)