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Valve will Preis der Steam Machine senken, warnt aber vor anhaltender Speicherknappheit

Die Steam Machine ist aufgrund der Speicherkrise ziemlich teuer
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Die Steam Machine ist aufgrund der Speicherkrise ziemlich teuer
Viele Tests kommen zu dem Schluss, dass die Leistung der Steam Machine den hohen Preis nicht rechtfertigt. In einem neuen Interview hat Valve die Kritik eingeräumt und angekündigt, Möglichkeiten zur Senkung des Mini-PC-Preises zu prüfen. Die Speicherknappheit könnte jedoch bis mindestens 2028 anhalten und damit die Erschwinglichkeit der Hardware weiter einschränken.

Kritik am hohen Preis der Steam Machine hat die Vorfreude vor dem Marktstart gedämpft. In Tests wird bezweifelt, ob Ausstattung und Leistung den Preis rechtfertigen, nun hat Valve reagiert. Das Unternehmen nimmt die Kritik zur Kenntnis, gibt zur Speicherknappheit aber eine ernüchternde Prognose ab.

Eine Preissenkung ist möglich, aber unwahrscheinlich

Die Valve-Ingenieure Pierre-Loup Griffais und Yazan Aldehayyat haben kürzlich mit Digital Foundry gesprochen. Die Redaktion hat Griffais gefragt, ob eine bessere Versorgung mit Komponenten eine Preissenkung der Steam Machine ermöglichen würde. Darauf antwortete er: "Es ergibt für uns keinen Sinn, Hardware auf einem hohen Preisniveau zu halten."

Griffais erklärte, der Zweck der Hardware bestehe darin, eine "stärkere Verbindung zwischen Menschen und ihren Spielen" zu schaffen, und nicht darin, "etwas aus anderen Gründen zu verkaufen". Entsprechend gelte bei den Kosten: "Je günstiger, desto besser."

Dessen Kollege Aldehayyat rechnet allerdings nicht damit, dass sich die Marktlage kurzfristig verbessert. Digital Foundry verweist auf jüngste Aussagen des Micron-CEOs, die darauf hindeuten, dass die hohen Speicherpreise frühestens 2028 nachlassen dürften. Der Ingenieur teilt diese Einschätzung und ergänzt: "Ich würde nicht sagen, dass sich das sehr bald lösen wird."

Wie die Speicherkrise Valve getroffen hat

Gabe Newells Unternehmen hat nicht offengelegt, welcher Zielpreis ursprünglich für den Mini-PC vorgesehen gewesen ist. Valve hat jedoch angedeutet, dass das System prozentual ungefähr im gleichen Maß teurer geworden ist wie das Steam Deck. Dadurch hätte das 512GB-Modell ohne Controller, das mittlerweile 1.039 Euro kostet, ursprünglich bei rund 750 Euro gelegen.

Ein Preis von rund 750 Euro hätte im Vergleich zu Konsolen deutlich besser ausgesehen. Nach den jüngsten Anpassungen an der PS5-UVP kostet die Digital-Version in Deutschland 600 Euro. Tests zeigen zwar, dass die Steam Machine in einigen Spielen bei 4K an ihre Grenzen kommen kann, ansonsten aber in einer ähnlichen Leistungsklasse liegt.

Nachdem Microsoft eine weitere Xbox-Preiserhöhung angekündigt hat, gibt es Befürchtungen, dass Sony und Valve nachziehen könnten. Valve ist durch die Speicherknappheit noch anfälliger, da das Unternehmen Berichten zufolge keine langfristigen Verträge mit den großen DRAM-Herstellern abschließen konnte. Wegen des offenen Ökosystems zögert Valve zudem, die Steam Machine zu subventionieren, wovon auch konkurrierende Konsolen profitieren würden.

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> Notebook Test, Laptop Test und News > News > Newsarchiv > News 2026-06 > Valve will Preis der Steam Machine senken, warnt aber vor anhaltender Speicherknappheit
Autor: Adam Corsetti, 26.06.2026 (Update: 26.06.2026)