Steam Machine: Fans warnen Valve vor Fehlstart – und es geht nicht um den Preis

Während sich die Hinweise auf eine baldige Enthüllung der Steam Machine weiter verdichten, diskutieren Fans längst nicht mehr nur über die Hardware oder den Preis des Wohnzimmer-PCs. In einem aktuellen Reddit-Thread geht es um den Launch der Konsole – und die voraussichtlich geringe Chance für jeden Einzelnen, selbst ein Gerät zu ergattern. Thread-Ersteller u/CoastOne2716 wäre offenbar an einem Kauf interessiert, rechnet mit Blick auf die Verfügbarkeit des Steam Controllers aber damit, dass die Steam Machine schwer zu bekommen sein wird. Sollte das so sein, würde er sich stattdessen eine PlayStation 5 oder eine Nintendo Switch 2 (aktuell 500 Euro auf Amazon) kaufen.
Die Kritik gegenüber Valve wird ziemlich konkret. Valve habe „bei der Kommunikation versagt“, so der Thread-Ersteller. Für ihn wäre es schwer nachzuvollziehen, wie ein so wohlhabendes Unternehmen wie Valve die Nachfrage für eines seiner Produkte so unterschätzen konnte. Mehrere Nutzer bestätigen, dass die Lieferprognosen für ihre reservierten Steam Controller bis ins Jahr 2027 angezeigt werden. Ein Controller dürfte im Vergleich zu einem Wohnzimmer-PC einfacher und günstiger zu produzieren sein. Wenn Valve schon bei einem Eingabegerät die Nachfrage unterschätzt, könnte die Verfügbarkeit der Steam Machine noch stärker eingeschränkt sein, so die Sorge vieler Fans.
Grundsätzlich ist davon auszugehen, dass die Steam Machine nicht im Rahmen eines klassischen Produkt-Launchs, sondern mit einem knallharten Reservierungssystem auf den Markt kommt. Hierbei stellt sich vor allem die Frage, wie lange Interessenten tatsächlich auf ihr Gerät warten müssten. Sollte es wie beim Steam Deck und beim Steam Controller sein, wo Käufer bei ihren reservierten Geräten teils monatelange Wartezeiten hinnehmen mussten, würden viele offenbar zu zu einer Konsole oder einem Gaming-C greifen. Hier spielt allerdings auch der Preis eine Rolle. Sollte die Steam Machine über 1.000 Euro kosten, würde das die Attraktivität des Wohnzimmer-PCs für viele offenbar deutlich schmälern.







