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Die Flip-Kamera des Asus ZenFone 7 Pro schafft es im Selfie-Kamera-Test bei DxOMark "nur" auf Platz 2

Obwohl die Hauptkamera auch für Selfies genutzt wird reicht es nicht für den ersten Platz auf der Selfie-Bestenliste von DxOMark. (Bild: Asus)
Obwohl die Hauptkamera auch für Selfies genutzt wird reicht es nicht für den ersten Platz auf der Selfie-Bestenliste von DxOMark. (Bild: Asus)
Das Asus ZenFone 7 Pro nutzt durch den Flip-Mechanismus dieselbe Triple-Kamera für Selfies und für reguläre Fotos. Damit sollte das Smartphone einen Vorteil gegen Konkurrenten mit häufig deutlich schlechter ausgestatteten Selfie-Kameras haben, das reicht aber dennoch nicht, um den Selfie-König vom DxOMark-Thron zu stoßen.
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Das ZenFone 7 Pro (ca. 799 Euro auf Amazon) ist das neueste Flaggschiff von Asus, das auf eine Flip-Kamera setzt. Statt also wie bei den meisten Konkurrenten ein zusätzliches Kameramodul auf der Vorderseite zu integrieren kann die Hauptkamera einfach umgeklappt und für Selfies genutzt werden – clever, denn so spart man nicht nur das ansonsten fast unvermeidliche Punch-Hole im Display, die hochwertige Hauptkamera lässt sich so auch für Selfies einsetzen.

Dabei setzt Asus auf eine 64 Megapixel f/1.8 Hauptkamera mit einem 1/1,72 Zoll großen Sensor, die Ultraweitwinkel- und die Tele-Kamera wurden im ausführlichen Test bei DxOMark nicht berücksichtigt. Die Hauptkamera erreicht eine DxOMark Selfie-Wertung von 101 Punkten – beachtlich, aber doch nur gut genug für den zweiten Platz. Das Huawei P40 Pro (ca. 679 Euro auf Amazon) behält mit 103 Punkten weiter die Führung, obwohl dessen Frontkamera mit einem 32 MP 1/2,74 Zoll Sensor auf dem Papier schlechter ausgestattet ist.

Dennoch konnte das ZenFone 7 Pro viel Lob ernten, von der meist korrekten Belichtung über den hohen Detailgrad bis hin zum geringen Rauschen zeigt das Smartphone bei den Basics keinerlei Schwächen. Auch der schnelle Autofokus und die präzise Bokeh-Simulation konnten überzeugen. Allerdings hat der große Sensor auch seine Nachteile: Durch die geringere Tiefenschärfe kann es schnell passieren, dass einzelne Personen bei Gruppenfotos unscharf abgebildet werden. Darüber hinaus wird Haut teils zu stark nachgeschärft. Viele Vergleichsbilder gibt es direkt bei DxOMark.

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Autor: Hannes Brecher, 12.10.2020 (Update: 12.10.2020)
Hannes Brecher
Hannes Brecher - News Editor
Seit ich als Kind einen Game Boy Color mit Pokemon Rot geschenkt bekam, war ich fasziniert davon, wie man ganze Welten mithilfe von so einfachen Grafiken und Texten erschaffen kann. Das hat nicht nur mein Interesse an Hard- und Software geweckt, sondern auch meine Leidenschaft für Design und für’s Schreiben, die ich nun als Grafikdesigner und Redakteur ausleben darf.