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TSMC erhält eine Lizenz zum Handeln mit Huawei, allerdings mit einer massiven Einschränkung

Der Zugriff auf Qualcomms modernste Fertigungsverfahren bleibt Huawei weiterhin verwehrt. (Bild: Qualcomm)
Der Zugriff auf Qualcomms modernste Fertigungsverfahren bleibt Huawei weiterhin verwehrt. (Bild: Qualcomm)
Einem neuen Bericht zufolge hat TSMC eine Lizenz erhalten, die dem Halbleiter-Hersteller erlaubt, Chips an Huawei zu liefern. Dabei gibt es allerdings eine Einschränkung, welche die Lizenz für beide Unternehmen nutzlos machen könnte – die US-Sanktionen sind für Huawei damit noch nicht überstanden.
Hannes Brecher,
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Huawei hat seit vielen Monaten mit Handelssanktionen zu kämpfen, die es dem Unternehmen bald potentiell unmöglich machen könnten, Smartphones zu entwickeln. Die kürzlich verschärften Sanktionen hatten zur Folge, dass unter anderem der Halbleiter-Hersteller TSMC seit Mitte September 2020 keinerlei Chips mehr an Huawei liefern darf, sodass der Technologiegigant aus China keine Möglichkeit mehr hat, die intern entwickelten HiSilicon Kirin SoCs zu fertigen. Auch der Ankauf von Chips anderer Hersteller wurde durch die Sanktionen unterbunden.

Dadurch könnte beispielsweise das Mate 40 nur in begrenzten Stückzahlen verfügbar sein, da Huawei lediglich die Chips verbauen kann, die bereits vor dem 15. September geliefert wurde, Nachschub zu beschaffen ist kaum möglich. Einem neuen Bericht zufolge hat TSMC nun eine Lizenz erhalten, die den Handel mit Huawei ermöglicht. Was zuerst nach einem Lichtblick für den Konzern aus China klingt könnte in der Praxis aber kaum nennenswerte Auswirkungen haben.

Die Lizenz gilt nämlich nur für "ausgereifte Fertigungsverfahren", die exakte Definition, die in der Lizenz angegeben wird, wurde noch nicht veröffentlicht. Je nach Formulierung könnte dies bedeuten, dass Huawei nur ältere Verfahren, beispielsweise mit Strukturbreiten von 28 nm, zur Verfügung stehen – damit lassen sich keine konkurrenzfähigen Smartphone-SoCs fertigen. In den nächsten Monaten dürfte sich herausstellen, wie weit die Lizenz tatsächlich geht, und ob Huawei damit durch die Sanktions-Krise kommen kann.

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Hannes Brecher
Hannes Brecher - Senior Tech Writer - 6616 Artikel auf Notebookcheck veröffentlicht seit 2018
Seit dem Jahr 2009 schreibe ich für unterschiedliche Publikationen im Technologiesektor, bis ich im Jahr 2018 zur News-Redaktion von Notebookcheck gestoßen bin. Seitdem verbinde ich meine langjährige Erfahrung im Bereich Notebooks und Smartphones mit meiner lebenslangen Leidenschaft für Technologie, um unsere Leser über neue Entwicklungen am Markt zu informieren. Mein Design-Hintergrund als Art Director einer Werbeagentur erlaubt mir darüber hinaus tiefe Einblicke in die Eigenheiten dieser Branche.
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Autor: Hannes Brecher, 12.10.2020 (Update: 12.10.2020)