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Die Honor Magic3-Serie startet mit eindrucksvollen Kameras ab 899 Euro

Das Honor Magic3 Pro+ bietet gleich vier hochauflösende Kameras. (Bild: Honor)
Das Honor Magic3 Pro+ bietet gleich vier hochauflösende Kameras. (Bild: Honor)
(Update: Produktseite mit Sample-Fotos) Mit dem Magic3 und dem Magic3 Pro hat die einstige Huawei-Tochter Honor heute das erste Flaggschiff präsentiert, das in der Post-Huawei-Ära entwickelt wurde. Die neuen Flaggschiffe bieten beeindruckende Kameras und das am stärksten gekrümmte Display der Welt.
Hannes Brecher,
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Nachdem das Honor 50 in der gehobenen Mittelklasse positioniert wurde hat Honor heute in einem Livestream das Magic3 und das Magic3 Pro enthüllt, zwei brandneue Flaggschiffe, deren Ausstattung und Design beinahe identisch sind – lediglich bei der Kamera gibt es ein paar wichtige Unterschiede.

Die Honor Magic3-Serie setzt auf ein 6,76 Zoll großes Display, das zu den Seiten hin zu 89 Grad gekrümmt ist – damit verbaut Honor den am stärksten gekrümmten Bildschirm der Welt. Das OLED-Display bietet eine Bildfrequenz von 120 Hz, der DCI-P3-Farbraum kann vollständig dargestellt werden. Das Gehäuse der Flaggschiffe ist nach IP68 zertifiziert, sodass die Smartphones bei einer Tiefe von bis zu 1,5 Meter wasserfest sind.


Die Rückseite ist wahlweise in der Farbe "Blue Hour" (Dunkelblau) oder "Golden Hour" (Orange) erhältlich – Farben, die vom Sonnenaufgang inspiriert wurden, wobei auch Varianten in Weiß und in Schwarz angeboten werden. Auf der Rückseite des Magic3 und des Magic3 Pro findet man darüber hinaus das ungewöhnliche, gigantische Kameramodul, das aus drei Kreisen besteht.

Das Honor Magic3 und das Magic3 Pro bieten gleich mehrere spannende Kameras, inklusive einer 50 Megapixel f/1.9 Hauptkamera, die auf einen 1/1,56 Zoll großen Sony IMX766-Sensor setzt. Dazu gibts eine 64 MP f/1.8 Monochrom-Kamera, eine 13 MP f/2.2 Ultraweitwinkel-Kamera und einen Laser-Autofokus. Das Honor Magic3 Pro besitzt darüber hinaus einen ToF-Sensor sowie eine 64 MP f/3.5 Periskop-Zoom-Kamera mit optischer Bildstabilisierung und einem 1/2 Zoll großen Sensor – deutlich größer als bei den meisten Periskop-Zooms der Konkurrenz.

Diese bietet eine Brennweite von 90 mm (Kleinbild-äquivalent), also einen 3,5-fachen optischen Zoom, mit digitaler Vergrößerung kommt das Magic3 Pro auf 100-fachen Zoom. Eine pillenförmige Punch-Hole beherbergt die Ultraweitwinkel-Frontkamera sowie eine 3D-Tiefen-Kamera, welche das sichere Entsperren des Smartphones per Gesichtserkennung ermöglichen soll. Dank Attention Awareness wird das Display niemals gedimmt, während der Nutzer dieses aktiv betrachtet. Magic-Log und Audio-Zoom versprechen erstklassige Video-Aufnahmen.

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Für die bestmögliche Performance soll der brandneue Qualcomm Snapdragon 888+ sorgen, dessen ARM Cortex-X1-Prozessorkern immerhin 5,6 Prozent schneller als beim regulären Snapdragon 888 sein soll, die Performance beim Berechnen von AI-Aufgaben steigt sogar um 20 Prozent. Im Vergleich zum Apple iPhone 12 Pro (ca. 1.040 Euro auf Amazon) soll das Honor Magic3 12,6 Prozent schneller reagieren.

Selbst die Gaming-Performance soll die des iPhone 12 Pro übertreffen, bei Genshin Impact spricht Honor von einer 11 Prozent höheren Bildrate. Nach 36 Monaten Nutzung sinkt die Performance laut Honor nur 3,8 Prozent, statt 36,6 Prozent bei einem durchschnittlichen Android-Smartphone. Das Magic3 Pro mit 8 GB RAM kann dank einiger Optimierungen bis zu 19 Apps zeitgleich im Arbeitsspeicher halten. Ein Kühlkörper aus "hexagonalem Graphen" soll die Temperaturen auch unter Dauerlast unter Kontrolle halten.

Honor kombiniert Wi-Fi 6 mit einem integrierten 5G-Modem, um Download-Geschwindigkeiten von bis zu 6,1 Gbit/s zu erzielen. Der Akku fasst 4.600 mAh, geladen wird wahlweise per USB-C mit bis zu 66 Watt oder drahtlos mit maximal 50 Watt. Die Magic3-Serie bietet Stereo-Lautsprecher inklusive Support für DTS:X. Das Honor Magic3 wird mit Magic UI auf Basis von Android ausgeliefert. Die Software bietet ein paar interessante Animationen, beispielsweise zeigt das Always-on-Display auf Wunsch einen Eisbär auf einem Eisberg, der schmilzt, je leerer der Akku des Smartphones ist.


Honor hat neben dem Magic3 und dem Magic3 Pro auch ein brandneues Magic3 Pro+ enthüllt, das auf eine Keramik-Rückseite und auf ein Display mit "Nano Crystal"-Beschichtung setzt, wodurch das Gerät deutlich kratzfester und unempfindlicher gegen Stürze sein soll. Der ungewöhnliche Look der Rückseite wird durch eine Lasergravur erzielt.

Das Magic3 Pro+ bietet auch einige technische Upgrades, vor allem bei den Kameras, denn die Hauptkamera setzt auf den größeren Sony IMX700-Sensor im 1/1,28 Zoll Sensor, und das Gerät ist mit einem zusätzlichen Sensor ausgestattet, der einen möglichst akkuraten Weißabgleich garantieren soll. Die Ultraweitwinkel-Kamera wird beim Topmodell mit einem 64 MP Sensor im 1/2 Zoll Format ausgestattet, die Kleinbild-äquivalente Brennweite von 11 mm ermöglicht einen noch größeren Bildwinkel als beim Magic3 Pro. Zusammen mit der 64 MP Monochrom-Kamera bietet das Magic3 Pro+ gleich vier hochauflösende Kameras mit großen Sensoren.


Preise und Verfügbarkeit

Die Präsentation des Honor Magic3 läuft noch, Informationen zu den Preisen und zur Verfügbarkeit sollten in Kürze folgen, der Artikel wird dann umgehend aktualisiert.

Update: Das Honor Magic3 wird mit 8 GB RAM und 256 GB Flash-Speicher für 899 Euro angeboten, das Magic3 Pro kommt mit derselben Speicher-Ausstattung für 1.099 Euro. Das Honor Magic3 Pro+ kommt als Topmodell mit 12 GB Arbeitsspeicher und 512 GB Flash-Speicher für 1.499 Euro.


Update 2: Honor hat mittlerweile die offizielle Produktseite zur Magic3-Serie veröffentlicht, die unter anderem einige Sample-Fotos der Kameras der Geräte liefert. Wie das unten eingebettete Foto zeigt sollte man den 100-fachen Zoom eher als Marketing-Versprechen abtun, die Qualität ist kaum brauchbar.

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Hannes Brecher
Hannes Brecher - Senior Tech Writer - 7478 Artikel auf Notebookcheck veröffentlicht seit 2018
Seit dem Jahr 2009 schreibe ich für unterschiedliche Publikationen im Technologiesektor, bis ich im Jahr 2018 zur News-Redaktion von Notebookcheck gestoßen bin. Seitdem verbinde ich meine langjährige Erfahrung im Bereich Notebooks und Smartphones mit meiner lebenslangen Leidenschaft für Technologie, um unsere Leser über neue Entwicklungen am Markt zu informieren. Mein Design-Hintergrund als Art Director einer Werbeagentur erlaubt mir darüber hinaus tiefe Einblicke in die Eigenheiten dieser Branche.
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Autor: Hannes Brecher, 12.08.2021 (Update: 12.08.2021)