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Die neuen HP ProBook 400 G8 und 600 G8 kommen mit einem kompakteren Gehäuse und mit Intel Tiger Lake

Die HP ProBook 400 G8- und 600 G8-Serien sind bald mit Intel Tiger Lake ausgestattet. (Bild: HP)
Die HP ProBook 400 G8- und 600 G8-Serien sind bald mit Intel Tiger Lake ausgestattet. (Bild: HP)
HP hat insgesamt sechs neue ProBooks vorgestellt, die allesamt mit Intel Tiger Lake-APUs ausgestattet sind, ein dedizierter Grafikchip ist optional erhältlich. Dabei handelt es sich laut HP um die kompaktesten und leichtesten Modelle bisher, beim Kauf sollten man allerdings ein paar Dinge beachten.
Hannes Brecher,

HP hat soeben die neueste Generation der beliebten ProBook 400- und 600-Business-Notebooks vorgestellt, die jeweils in den Größen 13,3 Zoll (430 / 630), 14 Zoll (440 / 640) und 15,6 Zoll (450 / 650) erhältlich sind. Die Ausstattung ist bei allen Modellen fast identisch – die 600 G8-Serie kann allerdings mit bis zu 64 GB DDR4-3200-Arbeitsspeicher und mit einem optionalen SmartCard-Reader und LTE-Modem ausgestattet werden, die 400er-Serie ist auf 32 GB RAM beschränkt, immerhin können die SO-DIMMs vom Nutzer getauscht werden.

Aufpassen sollte man beim Display, denn hier verbaut HP standardmäßig in allen Modellen ein Panel mit einer Auflösung von 1.366 x 768 Pixel, einer Helligkeit von 250 Nits und einer 45-prozentigen Darstellung des NTSC-Farbraums – das ist im Jahr 2020 kaum angemessen, zumindest das Upgrade auf die 1.080p-Option ist zu empfehlen, wobei HP dieses auch als farbtreuere, 400 Nits helle Variante anbietet. Die teuerste Option ist ein FHD-SureView-Display, das nicht nur die Privatsphäre des Nutzers schützen kann, die maximale Helligkeit von beachtlichen 1.000 Nits dürfte auch im Freien angenehmes Arbeiten ermöglichen.

Im Inneren arbeitet jeweils ein Intel Tiger Lake-Prozessor, bis hin zum Core i7-1165G7 samt integriertem Xe-Grafikchip. Die 14- und 15-Zöller lassen sich optional mit einer Nvidia GeForce MX450 mit 2 GB GDDR5-Grafikspeicher ausstatten. Dazu stattet HP die Notebooks mit einer NVMe M.2 SSD aus, die eine Kapazität zwischen 128 GB und 1 TB erreicht. Zur Ausstattung gehören auch eine Windows Hello-kompatible 720p-Webcam, Dual Stereo-Lautsprecher, zwei Mikrofone, ein optionaler Fingerabdrucksensor sowie Wi-Fi 6 und Bluetooth 5.

Etwas enttäuschend: Trotz Tiger Lake verzichtet HP auf Thunderbolt 4, stattdessen gibt es nur einen einzigen 10 Gbit/s schnellen USB-C-Port, der immerhin Power Delivery und den DisplayPort Alt Mode unterstützt. Dazu gibts je nach Größe zwei oder drei USB-A-Ports (3.2 Gen 1), Ethernet (ab 14 Zoll), einen Kopfhöreranschluss, HDMI 1.4b, einen microSD-Kartenleser und einen Stromstecker, wobei die Notebooks auf Wunsch auch per USB-C geladen werden können.

Das Trackpad unterstützt Multitouch-Gesten, die Tastatur ist optional als beleuchtete Variante erhältlich. Je nach Größe wiegen die Notebooks 1,28 kg, 1,37 kg oder 1,74 kg bei einer Dicke von maximal 1,77 cm bzw. 1,99 cm bei den beiden größeren Modellen, wodurch sie laut HP deutlich kompakter als ihre Vorgänger sein sollen.

Preise und Verfügbarkeit

Die HP ProBook 400 G8-Serie wird in den USA voraussichtlich ab Oktober zu Preisen ab 729 US-Dollar ausgeliefert, das ProBook 600 G8 startet bei 1.169 US-Dollar. Informationen zu den Preisen und zur Verfügbarkeit in Europa liegen uns noch nicht vor.

Quelle(n)

HP

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Autor: Hannes Brecher, 16.09.2020 (Update: 16.09.2020)
Hannes Brecher
Hannes Brecher - News Editor
Seit ich als Kind einen Game Boy Color mit Pokemon Rot geschenkt bekam, war ich fasziniert davon, wie man ganze Welten mithilfe von so einfachen Grafiken und Texten erschaffen kann. Das hat nicht nur mein Interesse an Hard- und Software geweckt, sondern auch meine Leidenschaft für Design und für’s Schreiben, die ich nun als Grafikdesigner und Redakteur ausleben darf.