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EU-Automarkt kippt: E-Autos jetzt bei 17,4 Prozent, Benzin und Diesel stürzen ab

Gefragte Stromer wie der BMW i4 eDrive40 trieben den Markt: Während der BEV-Anteil in der EU auf 17,4 Prozent kletterte, legte Deutschland 2025 um über 43 Prozent zu (Bild: BMW).
Gefragte Stromer wie der BMW i4 eDrive40 trieben den Markt: Während der BEV-Anteil in der EU auf 17,4 Prozent kletterte, legte Deutschland 2025 um über 43 Prozent zu (Bild: BMW).
Das Jahr 2025 wirbelt den Automarkt in der EU ordentlich durcheinander. Zwar sieht das magere Plus von 1,8 Prozent bei den Neuzulassungen auf den ersten Blick langweilig aus, doch unter der Haube findet eine echte Umschichtung statt: Während elektrifizierte Antriebe den Ton angeben, geht es für Benziner und Diesel steil bergab.

Die frischen Jahresdaten vom Branchenverband ACEA zeigen für 2025 ganz klar, wohin die Reise in Europa geht. Auch wenn die Verkaufszahlen insgesamt nur ein wenig über dem Vorjahr liegen, hat sich das Kaufverhalten massiv geändert. Der klassische Verbrenner verliert in der EU immer mehr an Boden. Besonders deutlich wird das bei den reinen Elektroautos (BEV), die ihren Marktanteil innerhalb eines Jahres von 13,6 auf 17,4 Prozent hochschrauben konnten.

Insgesamt wurden 1.880.370 neue Stromer in der EU zugelassen. Ein großer Teil dieses Erfolgs geht auf das Konto von Deutschland. Hier gab es bei den BEV-Modellen einen dicken Zuwachs von 43,2 Prozent. Aber auch in den Niederlanden mit 18,1 Prozent und Belgien mit 12,6 Prozent Zuwachs lief es für die E-Mobilität richtig gut. Zum Jahresende gab es dann noch einmal einen richtigen Schub: Allein im Dezember 2025 kletterten die Neuzulassungen der Stromer um 51 Prozent gegenüber dem Vorjahr.

PKW-Neuzlassungen EU, 12-Monatstrend (Info, Grafik:ACEA).
PKW-Neuzlassungen EU, 12-Monatstrend (Info, Grafik:ACEA).
Neufahrzeuge in der EU nach Antriebsart, Gesamtjahr 2025 (Info, Grafik:ACEA).
Neufahrzeuge in der EU nach Antriebsart, Gesamtjahr 2025 (Info, Grafik:ACEA).

Trotzdem bleiben Hybride ohne Stecker (HEV) mit über 3,73 Millionen Verkäufen und einem Marktanteil von 34,5 Prozent die Nummer eins in Europa. Vor allem Käufer in Spanien und Frankreich greifen hier zu, was dort für Zuwachsraten von über 20 Prozent sorgte. Auch Plug-in-Hybride (PHEV) konnten zulegen und kommen nun auf 9,4 Prozent vom Kuchen. Wenn man alle Autos mit E-Motor zusammenrechnet, macht das inzwischen über 61 Prozent aller EU-Neuwagen aus.

Ganz anders sieht es für Benzin- und Dieselmotoren aus. Deren gemeinsamer Anteil am Markt ist von 45,2 auf nur noch 35,5 Prozent eingebrochen. Reine Benziner büßten EU-weit 18,7 Prozent ein und liegen jetzt nur noch bei 26,6 Prozent Marktanteil. In Frankreich sackten die Zahlen für Ottomotoren sogar um 32 Prozent ab, in Deutschland waren es minus 21,6 Prozent. Den Diesel trifft es mit einem Minus von 24,2 Prozent noch härter. Mit nur noch 8,9 Prozent Marktanteil spielt der Selbstzünder in der EU fast keine Rolle mehr. Der Wandel weg vom Sprit passiert also deutlich schneller als viele dachten.

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> Notebook Test, Laptop Test und News > News > Newsarchiv > News 2026-01 > EU-Automarkt kippt: E-Autos jetzt bei 17,4 Prozent, Benzin und Diesel stürzen ab
Autor: Ronald Matta, 29.01.2026 (Update: 29.01.2026)