Neue Herausforderer aus China beißen sich an den harten Anforderungen der Fuhrparkmanager bislang die Zähne aus. Marken wie Leapmotor oder Dongfeng finden fast ausschließlich im Privatmarkt statt; drei von vier ihrer Autos gehen an private Halter. Im B2B-Geschäft spielen sie statistisch kaum eine Rolle. Lediglich Polestar sticht heraus: Mehr als jedes zweite Fahrzeug der Marke landet in einer Flotte. BYD erreicht hier nur eine Quote von 14 Prozent. Auch MG spürt den Gegenwind durch Zölle und passte das Angebot an: Nur noch 40 Prozent der Flotten-Zulassungen waren 2025 reine Stromer. Great Wall Motor (GWM) kam auf einen BEV-Anteil von 43 Prozent.
Nutznießer dieser Zurückhaltung sind die Platzhirsche. Volkswagen holte sich mit 21,5 Prozent den größten Marktanteil im Flottenbereich seit 2016. Vor allem im Elektro-Segment gibt Wolfsburg den Ton an: Der VW ID.7 schoss an die Spitze der beliebtesten Elektro-Dienstwagen, noch vor dem Skoda Enyaq sowie den Konzernbrüdern ID.3 und ID.4. Audi sicherte sich mit dem A6 e-tron und Q6 e-tron ebenfalls Plätze im oberen Ranking.
Parallel dazu bricht die alte Verbrenner-Dominanz im Firmenfuhrpark massiv ein. Der Diesel verlor heftige 7,7 Prozentpunkte und landete bei nur noch 28,7 Prozent Marktanteil. Benziner gaben 5,6 Prozentpunkte ab und liegen nun bei 28,5 Prozent. Die Gewinner sind eindeutig: Reine Elektroautos steigerten ihren Anteil um 7,3 Punkte auf knapp 24 Prozent. Auch Plug-in-Hybride sind im Business-Bereich weiter gefragt und kletterten um 6,0 Punkte auf 16,4 Prozent.
Für 2026 rechnen Marktforscher mit einer Erholung des gewerblichen Sektors. Die Prognose sieht ein Wachstum von 10 Prozent vor, was etwa 86000 zusätzlichen Autos entspricht. Als Zugpferd gilt dabei fast ausschließlich das Elektroauto. Experten erwarten, dass der BEV-Anteil 2026 auf 28,4 Prozent steigt und den Stromer damit zur wichtigsten Antriebsart im Firmenkundengeschäft macht.
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