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Expanscape Aurora 7: "Mobiler" Workstation-Laptop mit 7 Bildschirmen vorgestellt

Wer unterwegs ganz entspannte 7 Monitore nutzen will, der kann sich das Aurora 7 mal näher ansehen (Bild: Expanscape)
Wer unterwegs ganz entspannte 7 Monitore nutzen will, der kann sich das Aurora 7 mal näher ansehen (Bild: Expanscape)
Der britische Hersteller Expanscape hat kürzlich mit dem Aurora 7 einen neues Notebook vorgestellt, bei dem man sich wirklich fragen muss, wer so ein Ungeheuer überhaupt kaufen soll. So kommt das Gerät mit ganzen 7 Displays und erinnert mit seinem Gehäuse eher an einen Ziegelstein, als an ein modernes Notebook.
Cornelius Wolff,
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Viele werden die Situation kennen, wen man unterwegs auf seinem Notebook arbeitet und seinen zweiten Monitor vermisst. Wer allerdings in der selben Situation gleich mal ganze 7 Monitore vermisst, für den könnte das Aurora 7 interessant sein. Dieses etwas absurde Gerät wurde jetzt vom britischen Hersteller Expanscape vorgestellt, wobei man sich ehrlich fragen muss, wer eigentlich die Zielgruppe für dieses Ungeheuer sein soll. Zuvor wurde das Gerät bereits letztes Jahr angeteasert.

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So kommt das Gerät mit 7 verschiedenen Displays, die sich jeweils einzeln ausklappen lassen. Dabei lösen die zwei 17,3 Zoll großen horizontalen Monitore jeweils mit 4k auf, besitzen eine Helligkeit von bis zu 300 cd/m2 und decken 100 Prozent des AdobeRGB-Farbraums ab. Die zwei großen vertikalen Displays an den Seiten lösen ebenfalls mit 4k auf, können aber mit 400 cd/m2 etwas heller werden und bilden wieder den kompletten AdobeRGB-Farbraum ab. Die übrigen 7 Zoll kleinen Bildschirme, die aus den vertikalen Monitoren heraus klappen, kommen mit 1920 x 1200 Pixeln aus, werden bis zu 450 cd/m2 hell und decken 72 Prozent des NTSC-Farbraums ab. Zu guter Letzt gibt es noch ein kleines 1,44 Zoll großes Systemstatus-Panel, das mit 128 x 128 auflöst.

Eine Frage, die sich viele bei so einem Gerät stellen dürften, ist: Warum? (Bild: Expanscape)
Eine Frage, die sich viele bei so einem Gerät stellen dürften, ist: Warum? (Bild: Expanscape)
Wer auffallen möchte, ist bei Expanscape mit dem Aurora 7 definitiv an der richtigen Stelle (Bild: Expanscape)
Wer auffallen möchte, ist bei Expanscape mit dem Aurora 7 definitiv an der richtigen Stelle (Bild: Expanscape)

Dabei wird dieses stolze Setup von einem Intel Core i9-9900k, 64 GB DDR4-RAM und einer GeForce GTX 1060 befeuert. Entsprechend sollte man derzeit nicht erwarten, auf allen Displays gleichzeitig zocken zu können. Wobei dies bei einer derartigen Ausstattung wohl für jede verfügbare Grafikkarte schwierig wäre, mal vorausgesetzt, dass man die Spiele überhaupt zum Laufen bekommt. Den Entwicklern zufolge, sollte in dem Gehäuse mit seinen "handlichen" Abmessungen und ca 12kg Gewicht demnächst auch beispielsweise ein Ryzen 9 3950X und eine RTX 2070 verbaut werden können. In Sachen Festplattenspeicher besitzt das Notebook zwei NVME-SSDs, die jeweils über 1 TB und 500 GB Kapazität verfügen. Weiterhin gibt es hier noch zwei SATA-SSDs, die mit 1 bzw. 2 TB auskommen.

Die Befestigung der Bildschirme sieht beim Prototypen noch nicht besonders solide aus (Bild: Expanscape)
Die Befestigung der Bildschirme sieht beim Prototypen noch nicht besonders solide aus (Bild: Expanscape)

Wer das Gerät wirklich unterwegs nutzen möchte, der wird hierfür eine etwas ungewöhnliche Batteriekonfiguration verwenden. So gibt es einmal einen 82Wh-Akku, der für den Prozessor, RAM, Grafikkarte etc. zuständig ist, während die Displays von einem zusätzlichen 148Wh-Akku angetrieben werden. Dabei soll letzterer bis zu 2 Stunden und 20 Minuten durchhalten, wobei die Laufzeit von ersterem abhängig vom CPU-Takt auf bis zu 28 Minuten fallen kann.

Leider handelt es sich bei dem Gerät derzeit noch um ein Prototypen, weswegen noch kein Preis bekannt ist. Nichts desto trotz werden die einzelnen Geräte bereits auf Nachfrage verkauft. Wer ernsthaftes Interesse an einem solchen Gerät hat, der kann sich bei direkt bei Expanscape melden.

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Cornelius Wolff
Cornelius Wolff - Senior Tech Writer - 1469 Artikel auf Notebookcheck veröffentlicht seit 2016
Nachdem ich mich schon von klein auf (teilweise sehr zum Leidwesen meiner Eltern) für das Innere von Desktop-PCs und Notebooks interessiert habe, begann ich im Jahr 2016 als freier Mitarbeiter bei Notebookcheck für das Newssegment zu schreiben. Seitdem bin ich mit dabei und studiere parallel dazu derzeit Wirtschaftsinformatik an der Universität Osnabrück.
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Autor: Cornelius Wolff,  8.02.2021 (Update:  8.02.2021)