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Facebook Shops: Neue Plattform soll kleinen Läden helfen

Facebook hat mit Shops ein neues Feature gestartet (Bild: Facebook)
Facebook hat mit Shops ein neues Feature gestartet (Bild: Facebook)
Facebook hat heute mit Shops ein neues Feature vorgestellt, über das Händler ihre Produkte in Zukunft direkt über Facebook verkaufen können. Damit sollen in Zeiten von Corona hauptsächlich kleine Läden unterstützt werden.
Cornelius Wolff,

Während die Corona-Pandemie weltweit den Einzelhandel lahmlegt, hat Facebook jetzt ein neues Feature auf seiner Plattform veröffentlicht, das gerade kleinen Läden in Not helfen soll. Dieses heißt Facebook Shops und soll es ermöglichen, dass jene Läden ihre Produkte über das Internet besser anbieten können. Der tatsächliche Verkauf wird dann über die Webseiten der Verkäufer geschehen, da die Produktanzeigen auf Facebook in der Regel nur auf die entsprechenden Seiten der Anbieter weiterleiten. Alternativ können die Läden das "Checkout"-Feature aktivieren, womit die Kunden dann direkt auf Facebook bezahlen können. In den USA startet parallel dazu auch der ähnliche Instagram Shop.

In einem Livestream erklärte Mark Zuckerberg, dass aktuell viele kleine Unternehmen wegen der Coronapandemie vor dem Ende stehen. Aus diesem Grund habe man die Entwicklung von Facebook Shops deutlich beschleunigt, so dass die Plattform jetzt ausgerollt werden kann. Dabei sollen die Verkäufer in Zukunft auch in der Lage sein, ihre Bonuspunkte-Programme auf die Plattform auszudehnen. Es wird spannend sein zu sehen, ob Facebook hiermit in Konkurrenz zu großen Plattformen wie Amazon treten kann und ob es kleinen Unternehmen wirklich dabei hilft, die aktuelle Krise zu überleben.

Allerdings bietet Facebook das Feature natürlich nicht ohne Eigennutz an. So gibt die Plattform dem Konzern die Möglichkeit, noch mehr über das Kaufverhalten seiner Nutzer zu erfahren und somit gezieltere Werbung zu schalten. Gleichzeitig kann man davon ausgehen, dass erfolgreiche Verkäufer auch Werbung auf Facebook kaufen werden, um noch mehr Kunden zu gewinnen. Es ist also recht offensichtlich, dass das ganze sehr profitabel für den amerikanischen Tech-Giganten sein könnte.

Den Shop kann man über Facebook selbst und über Instagram nutzen (Bild: Facebook)
Den Shop kann man über Facebook selbst und über Instagram nutzen (Bild: Facebook)

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Autor: Cornelius Wolff, 19.05.2020 (Update: 19.05.2020)
Cornelius Wolff
Cornelius Wolff - News Editor
Seit ich mit 8 meinen ersten PC geschenkt bekommen habe (damals noch mit einem AMD Athlon Single-Kern-Prozessor) und ich dieses Gerät auch gleich munter auseinander gebaut habe, hat mich die Technik nie wieder losgelassen. So kam es, dass ich schon mit jungen Jahren immer weiter in die Welt der Computer-Technik eingetaucht bin. Als ich dann 2015 zum ersten Mal auf Notebookcheck gestoßen bin, war ich begeistert von dem Umfang den diese Seite bietet. Nun arbeite ich seit meiner erfolgreichen Bewerbung im Jahr 2016 als freier Mitarbeiter bei Notebookcheck als News- und Hardware-Redakteur.