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Fitness-Tracker: Adidas verabschiedet sich aus dem Hardwaremarkt

miCoach Smart Run wird für längere Zeit die letzte Smartwatch von Adidas sein. (Bild: forbes.com)
miCoach Smart Run wird für längere Zeit die letzte Smartwatch von Adidas sein. (Bild: forbes.com)
Adidas zieht sich vom Hardwaremarkt der Fitness-Wearables zurück und stellt, zumindest für die nächste Zukunft, alle Produktionspläne ein. Jetzt soll der Fokus ausschließlich auf die Adidas App und Runtastic gelegt werden.

Adidas möchte das Spielfeld zumindest mit seiner Fitness-Hardware verlassen, und hat das vorläufige Ende von elektronischen Fitness-Geräten angekündigt. In der nahen Zukunft werden wir somit keine neuen Sport-Wearables von Adidas mehr erleben, wie Stacey Burr, Ressortleiterin von den elektronischen Wearable Fitness-Geräten bekannt gibt.

We're not going to see a new running watch from Adidas for a while. (Stacey Burr, Adidas)

Adidas hat in der Vergangenheit mehrere Fitness-Tracker, wohl nicht ganz so erfolgreich wie erwartet, unter dem Label “miCoach” veröffentlicht, wie beispielsweise “miCoach Smart Run” oder “miCoach Fit Smart”. Ganz aus dem Geschäft steigt Adidas allerdings nicht aus und möchte sich nun mehr seiner Fitness-Software, wie zum Beispiel der Adidas App und Runtastic, welche Adidas 2005 um 239 Mio. US-Dollar gekauft hat, widmen. Auch arbeitet der Sportgigant derzeit mit Fitbit an der “Fitbit Ionic Adidas Edition” zusammen, dessen Verkaufsstart 2018 geplant ist. Hier ist allerdings weder der Preis, noch ein genaues Release-Datum bisher bekannt.

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Autor: Daniel Puschina, 19.12.2017 (Update: 19.12.2017)
Daniel Puschina
Daniel Puschina - Editor
Ich bin die Generation, die in den 90er Jahren auf einem 386er mit der 20MHz Turbotaste die ersten Computer-Erfahrungen gesammelt hat. Es war eine Gratwanderung zwischen der Leistungsgrenze meines Rechners und dem knappen Taschengeld, umso größer war aber dadurch die Motivation, das letzte Stück Leistung hier noch rauszuholen. Das Herauskitzeln eines einzelnen Kilobytes in der config.sys Datei war bei 2MB RAM absolut bestimmend über „Spiel startet“ oder „Spiel startet nicht“. Ab diesem Zeitpunkt habe ich auch damit begonnen, mich hardwareseitig immer eingehender mit Benchmarktests, Leistungsvergleiche und Tuning der Komponenten zu beschäftigen, was mich in den letzten Jahren zum Dauerbesucher der Notebookcheck-Seite machte. Es ist mir somit eine große Freude, hier nun selbst aktiv für diese Seite schreiben und testen zu können.