Gemischte Steam-Bewertungen zu Ace Combat 8: Wings of Theve warnen vor Frust zum Release

Bandai Namcos neuester Arcade-Flugaction-Titel erzielt eine der höchsten Metacritic-Wertungen der Reihe. Seit Beginn des Early Access am 29. September fallen die Steam-Bewertungen von Ace Combat 8: Wings of Theve jedoch weniger begeistert aus. Aktuell hat das Spiel eine gemischte Bewertung; die Hauptkritikpunkte sind die Performance und die Controller-Optionen.
Käufer der Deluxe Edition durften bereits vor dem offiziellen Erscheinungstermin am 2. Oktober abheben. Die Meinungen auf Valves Plattform bewegen sich zwar an der Grenze zu „Größtenteils positiv“, lassen aber dieselben Schwachstellen erkennen.
Eingeschränkte Grafikeinstellungen
Angesichts der hohen empfohlenen Systemanforderungen befürchteten viele Fans bereits im Vorfeld, dass stabile 60 FPS auf zahlreichen PCs eine Herausforderung werden könnten. In intensiven Luftkämpfen kommt es tatsächlich zu Einbrüchen der Bildrate, die sich durch flexiblere Einstellungen eigentlich vermeiden ließen. Die stark vereinfachten Grafikoptionen wirken jedoch eher für Xbox- und PS5-Konsolen optimiert.

Besonders frustrierend für Besitzer schwächerer Grafikkarten: Raytracing lässt sich nicht deaktivieren. Die verbesserte Beleuchtung, die Reflexionen und die Schatten lassen das Fliegen realistischer wirken, gehen jedoch zulasten des Speicherverbrauchs. Upscaling wirkt dem teilweise entgegen, aber Nutzer können es nicht so fein abstimmen wie in anderen PC-Spielen.
Die Steam-Reviews zur Early-Access-Version von Ace Combat 8: Wings of Theve haben auch eine mangelnde Controller-Unterstützung offengelegt. Zudem offenbaren die frühen Rezensionen eine enttäuschende Controller-Unterstützung. Obwohl es sich nicht um eine reine Simulation handelt, erhöht ein HOTAS HOTAS-System die Präzision beim Zielen enorm. Nur bestimmte Kombinationen aus Schubregler und Joystick sind kompatibel, und die Tastenbelegung lässt sich nur eingeschränkt anpassen.
Abhilfe per Patch in Sicht?
Ein erstes Lebenszeichen von Bandai Namco macht Hoffnung auf Nachbesserung bis zum offiziellen Verkaufsstart. In einer Stellungnahme auf Steam geht der Publisher vor allem auf Absturzberichte ein. Während die Ursachen untersucht werden, empfiehlt das Team, die Grafikkartentreiber zu aktualisieren und für ausreichend freien Speicherplatz sowie virtuellen Arbeitsspeicher zu sorgen.
Die vielen positiven Stimmen zeigen jedoch, dass technische Flickschusterer enttäuschte Spieler schnell versöhnen könnten: Die Luftkämpfe werden als mitreißend gelobt und die Grafik stellt einen spürbaren Sprung nach vorn dar. Auch kommerziell dürfte Bandai Namco dank starker Vorbestellungen und hoher Wertungen zufrieden sein – das Spiel belegt derzeit Platz 1 unter den Steam-Bestsellern.
















