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Gesundheit: Jeder Vierte nutzt Fitness Apps oder Tracker

Gesundheit: Jeder Vierte nutzt Fitness Apps oder Tracker
Gesundheit: Jeder Vierte nutzt Fitness Apps oder Tracker
Die GfK hat in einer internationalen Onlinestudie mehr als 20.000 Internetnutzer in 16 Ländern befragt, ob und wie sie ihre Gesundheit oder Fitness überwachen. Hier die Ergebnisse der umfangreichen Studie.

Egal ob beim Sport, Einkaufen oder auf dem Weg zur Arbeit: Laut einer aktuellen GfK-Studie überwacht und erfasst ein Drittel der Internetnutzer weltweit Gesundheit und Fitness mit entsprechenden Apps, Fitness-Trackern oder Smartwatches. Und das, obwohl viele Gesundheits- und Fitness-Tracker - wie Open Effect und die Universität von Toronto herausgefunden haben - alles andere als genau und zuverlässig arbeiten

Besonders aktiv sind in dieser Hinsicht offenbar die chinesischen Verbraucher: 45 Prozent der Befragten gaben an, aktuell entsprechende Geräte oder Apps für Fitness und Gesundheit zu nutzen. In Deutschland sind es derzeit nur 28 Prozent.

Die GfK befragte für die umfangreiche und internationale Onlinestudie insgesamt mehr als 20.000 Internetnutzer in 16 Ländern, ob und wie sie derzeit ihre Gesundheit oder Fitness mit einer Online- oder mobilen App, einem Fitnessarmband oder -Clip oder einer Smartwatch überwachen. Neben Spitzenreiter China stimmen die Internetnutzer in Brasilien und in den USA dieser Aussage am häufigsten zu (jeweils 29 Prozent). Deutschland (28 Prozent) und Frankreich (26 Prozent) folgen auf den Plätzen vier und fünf.

Wie der internationale Vergleich zwischen den Geschlechtern zeigt, nutzen etwas mehr Männer (34 Prozent) Gesundheits-App, Fitnessarmbänder und Co. als Frauen (32 Prozent). In Deutschland ist der Geschlechterunterschied mit 30 Prozent respektive 25 Prozent etwas deutlicher. Nur in fünf Ländern liegen die Frauen vorn, wobei China erneut die Top-Position einnimmt (48 Prozent Frauen gegenüber 43 Prozent Männer), gefolgt von Russland, Frankreich, Australien und Kanada.

Jung und Alt in Deutschland vorn

Altersgruppen: 31 Prozent der 15- bis 19-Jährigen und 30 Prozent der Internetnutzer ab 60 Jahren überwachen bereits aktiv ihre Gesundheit und Fitness mit Apps und Trackern. Damit weicht Deutschland vom internationalen Trend ab. Laut der Studie haben sonst vor allem Verbraucher zwischen 20 und 39 Jahren Interesse, ihre Gesundheit und Fitness so zu kontrollieren.

In der Gruppe der 30- bis 39-Jährigen nutzen derzeit 41 Prozent entsprechende Tools (Deutschland: 28 Prozent). Bei den 20- bis 29-Jährigen sind es 39 Prozent der befragten Online-Bevölkerung (Deutschland: 29 Prozent). In dieser Gruppe und bei den Teenagern gibt jeweils ein Viertel der Studienteilnehmer an, ihre Gesundheit oder Fitness aktuell nicht mit digitalen Hilfsmitteln zu kontrollieren, dies aber in der Vergangenheit bereits getan zu haben.

Körperliche Kondition am wichtigsten

Für mehr als die Hälfte (55 Prozent) der internationalen Nutzer ist der wichtigste Grund, ihre Gesundheit und Fitness digital zu überwachen. Am zweithäufigsten nannten die aktiven Nutzer von Fitness-Trackern, Smartwatches und Apps das Argument, sich selbst zum Sporttreiben zu motivieren.

Ein Drittel der Befragten gab an, ihre "Leistungsfähigkeit verbessern" zu wollen oder sich zu "motivieren, gesund zu essen und zu trinken". 29 Prozent sagen, dass sie "besser schlafen" möchten und ein Viertel möchte "produktiver sein". Weitere 22 Prozent der Befragten gaben den "Spaßfaktor" als Grund an. Nur 14 Prozent der Teilnehmer kontrollieren ihre Gesundheit oder Fitness, weil sie aktuell "für eine Sportveranstaltung trainieren."

Dazu Jan Wassmann, GfK-Experte für Wearables:

"Die Studie zeigt, dass das Kontrollieren von Gesundheit und Fitness offensichtlich nicht nur für junge Sportler interessant ist, sondern für ein weites Spektrum an Altersgruppen. Hersteller und Händler können diese Insights nutzen, um in Verbindung mit unseren Point-of-Sales Daten zum Wearables-Markt das Profil und die Bedürfnisse der Nutzer besser zu verstehen und maßgeschneiderte Lösungen anzubieten."

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Autor: Ronald Matta, 30.09.2016 (Update: 30.09.2016)
Ronald Matta
Ronald Matta - Senior Editor News - @RonaldTi
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