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Google I/O: Android-Apps sollen intelligenter werden

Das Awareness API erlaubt Android-Apps auf Situationen und Umgebungen zu reagieren.
Das Awareness API erlaubt Android-Apps auf Situationen und Umgebungen zu reagieren.
Via Awareness API sollen Apps unter Android besser auf Situationen und Umgebungen reagieren können und auch zur Verfügung stehen, wenn sie gar nicht manuell gestartet wurden.
Alexander Fagot,
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Auf der Keynote mit keinem Wort erwähnt, hat Google während der Entwicklerkonferenz ein neues API für Entwickler vorgestellt, das Apps deutlich intelligenter und selbstständiger auf Situationen, Orte oder Bedingungen reagieren lassen könnte. Wenn beispielsweise die Sensoren des Smartphones erkennen, dass der Benutzer zu Laufen beginnt und den Kopfhörer eingesteckt hat, könnte automatisch das GPS-Tracking und die bevorzugte Musik-App starten und die Jogging-Playlist laden. Eine Wecker-App könnte den Benutzer je nach anstehenden Terminen oder Distanz zum Arbeitsplatz früher oder später wecken.

Einige dieser Funktionen waren schon bisher möglich, entweder über verschiedenste APIs oder über Automatisierungs-Apps wie Tasker, litten aber oft unter Nebenwirkungen wie hohem Stromverbrauch oder Performance-Problemen durch hohe Speicherauslastung. Über eine neue API-Sammlung namens Awareness-API sollen Entwickler alle für die Awareness ihrer Apps nötigen Funktionen an einer zentralen Stelle finden und zugleich sicherstellen können, dass Batterielaufzeit und RAM-Verbrauch trotz zusätzlicher Intelligenz nicht übermäßig ansteigen. 

Apps können über das Awareness-API derzeit auf sieben Situationen reagieren: Uhrzeit, Orte und Location, Wetter, die Nähe von Beacons, das Verbinden von Kopfhörern oder diverse Benutzeraktivitäten. Für den Smartphone-User soll das Android-Gerät dadurch intelligenter erscheinen und bestimmte Aufgaben automatisch erledigen können. Entwickler können sich bereits für den Zugriff auf das API online anmelden.

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Alexander Fagot
Alexander Fagot - Managing Editor News - 7717 Artikel auf Notebookcheck veröffentlicht seit 2016
Als Tech-begeisterter Jugendlicher mit Assembling- und Overclocking-Vergangenheit, arbeitete ich als Filmvorführer noch mit dem guten alten 35 mm Film, bevor ich professionell in die Computerwelt eingestiegen bin und 7 Jahre lang Kunden beim österreichischen IT-Dienstleister Iphos IT Solutions als Windows Client- und Server-Administrator sowie Projektmanager betreut habe. Als viel reisender Freelancer schreibe ich nun schon seit 2016 für Notebookcheck von allen Ecken dieser Welt aus über brandaktuelle mobile Technologien in Smartphones, Laptops und Gadgets aller Art.
Kontakt: @alfawien
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Autor: Alexander Fagot, 22.05.2016 (Update: 22.05.2016)