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Google gibt einen Einblick in die Vorzüge von Matter, dem Smart-Home-Standard der nahen Zukunft

Matter soll es deutlich einfacher machen, umfangreiche Smart Homes zu vernetzen. (Bild: Stephan Bechert / CSA, bearbeitet)
Matter soll es deutlich einfacher machen, umfangreiche Smart Homes zu vernetzen. (Bild: Stephan Bechert / CSA, bearbeitet)
Matter ist der bislang ambitionierteste Smart-Home-Standard – Geräte von mehr als 200 Unternehmen sollen künftig miteinander kompatibel sein. Apple, Google und Amazon wollen den Standard unterstützen, Google beschreibt nun, welche Vorzüge Matter gegenüber Google Home hat.
Hannes Brecher,

Michele Turner, ihres Zeichens Senior Director von Googles Smart-Home-Ökosystem, hat in einem Interview mit The Verge einige spannende Informationen zu Matter verraten, dem neuen Smart-Home-Standard, der noch in diesem Jahr starten soll. Der Launch wurde zwar mehrmals verschoben, das Warten lohnt sich aber.

Allen voran haben mittlerweile mehr als 200 Unternehmen zugesichert, den Standard zu unterstützen. Neben den drei Riesen Apple, Google und Amazon, dürfen Kunden also auch Kompatibilität mit Produkten von Signify (Philips Hue), Samsung SmartThings, Huawei, Oppo, Eve, LG, Haier, Miele, Xiaomi und Osram erwarten. Eine vollständige Liste der aktuell 248 Unternehmen hinter dem Standard gibts auf der Webseite der Connectivity Standards Alliance (CSA).

Diese breite Kompatibilität ist auch der Grund, aus dem der Start verschoben werden musste – mit Matter können beispielsweise Smart-Home-Geräte von Google mit einem Hub von Samsung gesteuert werden, durch die unzähligen möglichen Kombinationen ist der Standard äußerst komplex. Wenn Matter erst verfügbar ist, sollen Nutzer aber in vielerlei Hinsicht davon profitieren. Allen voran soll das Einrichten von Geräten deutlich schneller und einfacher von der Hand gehen, unabhängig vom Hersteller des Smart-Home-Geräts.

Auch die Geschwindigkeit und Zuverlässigkeit soll verbessert worden sein – Michele Turner spricht davon, dass Matter so schnell reagiert wie ein Lichtschalter. Der wohl größte Vorteil ist aber, dass es endlich keine Kompatibilitäts-Unterschiede zwischen Plattformen wie dem iPhone mit Apple HomeKit und Android-Smartphones mit Google Home mehr gibt – wenn Nutzer im selben Haushalt unterschiedliche Smartphones verwenden, können sie sämtliche Geräte sowohl mit Siri als auch mit dem Google Assistant steuern, und sie auf ihrem eigenen Smartphone einrichten.

Langfristig soll Matter ein "proaktives Zuhause" ermöglichen, welches das Verhalten des Nutzers erlernt und beispielsweise automatisch die Lichter dimmt, wenn eine bestimmte Uhrzeit überschritten oder ein Film gestartet wird. Google bestätigt, dass der Nest Hub Max und der Nest Hub der zweiten Generation Matter unterstützen werden, beim Nest Thermostat ist dies aber noch nicht sicher – offenbar reicht Thread-Kompatibilität nicht, um automatisch eine Einbindung in Matter zu ermöglichen.

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Hannes Brecher
Hannes Brecher - Senior Tech Writer - 8572 Artikel auf Notebookcheck veröffentlicht seit 2018
Seit dem Jahr 2009 schreibe ich für unterschiedliche Publikationen im Technologiesektor, bis ich im Jahr 2018 zur News-Redaktion von Notebookcheck gestoßen bin. Seitdem verbinde ich meine langjährige Erfahrung im Bereich Notebooks und Smartphones mit meiner lebenslangen Leidenschaft für Technologie, um unsere Leser über neue Entwicklungen am Markt zu informieren. Mein Design-Hintergrund als Art Director einer Werbeagentur erlaubt mir darüber hinaus tiefe Einblicke in die Eigenheiten dieser Branche.
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Autor: Hannes Brecher, 13.05.2022 (Update: 13.05.2022)