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GriftHorse: Trojaner befällt mehr als 10 Millionen Nutzer von Android-Smartphones und schließt ungewollt teure Abos ab

Die kriminellen Entwickler des GriftHorse-Trojaners haben es offenbar auf ahnungslose Android-Nutzer abgesehen (Bild: Gerd Altmann)
Die kriminellen Entwickler des GriftHorse-Trojaners haben es offenbar auf ahnungslose Android-Nutzer abgesehen (Bild: Gerd Altmann)
Die hinterlistige Schadsoftware hat sich über seriös aussehende Apps in den Google Play Store eingeschlichen und dort offenbar schon beachtliche finanzielle Schäden bei Millionen von Nutzern angerichtet. Dabei könnte der Trojaner "GriftHorse" mit ein wenig Vorsicht auf Seiten des Nutzers ganz einfach überführt werden.

Sicherheitsforscher warnen aktuell vor einem gefährlichen Trojaner für Googles mobiles Android-Betriebssystem, welches rein von den Nutzerzahlen her das meist genutzte Betriebssystem der Welt ist und somit auf Milliarden von Smartphones wie zum Beispiel dem Samsung Galaxy S21 5G (ab 819 Euro bei Amazon) läuft. So kommt es auch zustande, dass sich bereits die Geräte von insgesamt rund zehn Millionen Android-Nutzern mit der GriftHorse genannten Schadsoftware infiziert haben sollen.

Laut einem Artikel von Heise versteckte sich der Schädling hinter gut 200 Apps im Google Play Store, die auf den ersten Blick absolut glaubwürdig und legitim erschienen. Nach der Installation einer der betroffenen Apps konnte der Schädling mithilfe einer gewieften Vorgehensweise schätzungsweise schon mehrere Millionen Euro von seinen vielzähligen Opfern aus insgesamt 70 Ländern ergaunern. Um dies zu erreichen, schloss GriftHorse einfach ungewollt 30 Euro teure Abos ab.

Damit es soweit kommt, mussten ahnungslose und unvorsichtige Nutzer zuvor aber in einige Fallen tappen. Die vom Trojaner versendeten Gewinnbenachrichtigungen führten zu einer zwielichtigen Website, auf der Nutzer ihre Handy-Nummer angeben sollten. Wer dies tat, schloss damit ein kostenpflichtiges SMS-Abo ab. Google habe die bösartige Software mittlerweile aus seinem Play Store entfernt, laut Heise stünden aber viele dieser mit dem Trojaner befallenen Apps noch bei Drittanbietern zum Download bereit, weshalb Android-Nutzer grundsätzlich immer Vorsicht bei der Installation unbekannter Apps walten lassen sollten, vor allem weil Virenscanner für Android aktuell leider noch nicht vor GriftHorse warnen.

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Enrico Frahn
Enrico Frahn - Tech Writer - 943 Artikel auf Notebookcheck veröffentlicht seit 2021
Der Technik-Virus hat mich schon in jungen Jahren befallen, als ich zu Pentium II Zeiten meine ersten Schritte im PC-Bereich wagte. Seither gehören für mich das Modden, Übertakten und die akribische Pflege meiner Hardware einfach dazu. Während meiner Studienzeit entwickelte ich zudem ein spezielles Interesse an mobilen Technologien, die den stressigen Studienalltag erheblich erleichtern können. Nachdem ich bei einer Tätigkeit im Marketing meine Liebe für das Kreieren von Webinhalten gefunden habe, begebe ich mich nun als Redakteur bei Notebookcheck auf die Suche nach den spannendsten Themen aus der faszinierenden Welt der Technik. Außerhalb des Büros hege ich eine besondere Leidenschaft für den Motorsport und das Mountainbiking.
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Autor: Enrico Frahn,  1.10.2021 (Update:  1.10.2021)