Marshall, 1962 von Jim Marshall gegründet und in den Anfangsjahren wegen ihrer lauten Gitarren-Amps berühmt geworden, produziert mittlerweile keineswegs nur Klangzubehör für Gitarristen. Mit seinen Heimlautsprechern, tragbaren Bluetooth-Lautsprechern und Kopfhörern sind die Klangspezialisten längst auch im Consumer-Segment bestens vertreten, betonen dabei aber stets ihre Rock n Roll Wurzeln. Zuletzt haben wir die Monitor III ANC-Kopfhörer getestet (294 Euro bei Amazon).
In hauseigenen Studien und Untersuchungen hat man wohl festgestellt, dass viele Marshall-Kunden sich eine Soundbar vom Hersteller wünschen, also haben die internen Audiotechniker seit nunmehr vier Jahren am jetzt erscheinenden Heston 120 gearbeitet, simuliert und optimiert.
Die Marshall-Soundbar verfügt über gleich 11 Treiber. Besonders stolz sind die Techniker auf die eigens entwickelten Tieftontreiber, von denen ein Paar auf der Hinterseite sitzt. Gegenüber sitzen gleich 3 nach vorne gerichtete Hochtöner, ein weiteres Paar seitlich. Nach oben strahlt ein Paar Tweeter Audiomaterial an die Decke, damit diese zum Hörer reflektiert wird. Unterstützt wird das Ganze noch von einem Paar Mittellautsprecher.
Zusammen sollen die verschiedenen Treiber für ein volles Klangspektrum sorgen, davon konnten wir uns schon vor Ort (ehemals Zound Industries) sowie bald im Test überzeugen. Dazu gibt es natürlich ein Marshall-typisch ansprechendes Design, welches sich angenehm von der Konkurrenz mit ihren schwarzen Plastikboxen abhebt, inklusive manueller, griffig strukturierter Drehregler im Messinglook.
Der Marshall Heston erscheint am 20. Mai 2025, der Preis liegt vermutlich um die 999 Euro. Damit ist der Anfang einer neuen TV-Sound-Serie von Marshall gemacht, später im Jahr sollen noch der Heston 60 sowie der Subwoofer Heston Sub 200 erscheinen.
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