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IBM: 5nm-Fertigungsprozess vorgestellt

Teaser
IBM hat per Pressemitteilung bekannt gegeben, dass dem Konzern ein weiterer Durchbruch bei der Prozessorherstellung gelungen ist. So hat IBM einen Fertigungsprozess entwickelt, welcher es ermöglicht CPU-Chips mit einer Strukturgröße von 5nm herzustellen.
Cornelius Wolff,
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Nachdem IBM erst vor 2 Jahren Chips vorgestellt hat, welche in 7nm gefertigt wurden, hat die IBM Research Group nun den nächsten Durchbruch in der Herstellung von Transistoren bekannt gegeben. So veröffentlichte der Konzern einen Pressmitteilung, der zufolge es dem amerikanischen Hersteller gelungen ist, einen Fertigungsprozess zu entwickeln, mit welchen Computer-Chips in 5nm gefertigt werden können. Das Besondere: Der Konzern setzt hierbei nicht mehr auf den traditionelle FinFET-Herstellungsprozess, sondern auf die GAAFET-Technologie (kurz für Gate-All-Around-Transistor). Bei dieser Methode umschließt das Gate-Material die drei Nanosheets pro Transistor vollkommen. Dadurch soll der Herstellungsprozess wesentlich günstiger und einfacher sein als bei den traditionellen FinFETs. Fast noch wichtiger als die Kosten: Während bei FinFETs bei 5nm die Grenze des theoretisch machbaren erreicht ist, kann mit der GAAFET-Technologie bis auf 3nm runter gehen.

Schon eine Verkleinerung auf 5nm würde die Energieeffizienz um deutlich spürbare 40 Prozent steigen. Gleichzeitig würde die Verkleinerung bedeuten, dass 5nm-Chips bei gleicher Leistung wie heutige Prozessoren gut ein Viertel weniger Strom verbrauchen. Allerdings wird es wohl erfahrungsgemäß noch ein paar Jahre dauern, bis wir diese Technologie in fertigen Prozessoren sehen werden.

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Cornelius Wolff
Cornelius Wolff - Senior Tech Writer - 1489 Artikel auf Notebookcheck veröffentlicht seit 2016
Nachdem ich mich schon von klein auf (teilweise sehr zum Leidwesen meiner Eltern) für das Innere von Desktop-PCs und Notebooks interessiert habe, begann ich im Jahr 2016 als freier Mitarbeiter bei Notebookcheck für das Newssegment zu schreiben. Seitdem bin ich mit dabei und studiere parallel dazu derzeit Wirtschaftsinformatik an der Universität Osnabrück.
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Autor: Cornelius Wolff, 25.06.2017 (Update: 25.06.2017)