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Intel enthüllt Raptor Lake als "beste Desktop-CPUs der Welt" mit Effizienz- und Performance-Upgrades

Der Intel Core i9-13900K soll den brandneuen AMD Ryzen 9 7950X übertreffen, laut Intels Marketing. (Bild: Intel)
Der Intel Core i9-13900K soll den brandneuen AMD Ryzen 9 7950X übertreffen, laut Intels Marketing. (Bild: Intel)
AMD Ryzen 7000 wird erst seit heute ausgeliefert, schon holt Intel zum Gegenschlag aus. Der Technologiegigant hat soeben seine Core-Prozessoren der 13. Generation enthüllt, die unter dem Codenamen Raptor Lake bekannt sind, und verspricht dabei eine branchenführende Performance.

Intel hat soeben seine neuesten Desktop-Prozessoren enthüllt, die ab dem 20. Oktober ausgeliefert werden. Zum Launch werden drei Prozessoren angeboten: Der Intel Core i5-13600K mit 6 Performance- und 8 Effizienz-Kernen, der Core i7-13700K mit 8 P- und 8 E-Kernen, sowie der Core i9-13900K mit 8 P- und 16 E-Kernen.

Alle drei CPUs werden auch als "F"-Variante angeboten, die auf den integrierten Grafikchip verzichtet, und die dafür etwas günstiger ist. Die unverbindliche Preisempfehlung von Raptor Lake ist im Vergleich zu Alder Lake nur bei einigen Modellen gestiegen – der Core i5-13600K kostet 319 statt 289 US-Dollar, der Core i7-13700K bleibt wie sein Vorgänger bei 409 US-Dollar, der Core i9-13900K bleibt ebenfalls unverändert bei 589 US-Dollar.


Intel verspricht, dass der Core i9-13900K bei einem Verbrauch von 253 Watt eine 43 Prozent bessere Performance bietet als noch der Core i9-12900K bei 241 Watt, selbst bei einer Verlustleistung von nur 65 Watt soll der neue Flaggschiff-Prozessor noch die Leistung seines Vorgängers bei 241 Watt erreichen.

Dies dürfte nicht zuletzt durch die acht zusätzlichen Effizienz-Kerne möglich sein, sodass Kunden beim Core i5 und beim Core i7 weniger eindrucksvolle Fortschritte erwarten sollten, denn die günstigeren Prozessoren haben nur vier statt acht zusätzliche E-Kerne erhalten.


Auch bei den Benchmarks, die Intel zum Launch zur Verfügung gestellt hat, konzentriert sich der Konzern auf den Core i9-13900K, der durch die zusätzlichen Kerne und die auf bis zu 5,8 GHz erhöhten Taktraten eine 6 bis 58 Prozent bessere Gaming-Performance als sein Vorgänger erzielen soll, je nach Spiel.

Der AMD Ryzen 7 5800X3D liegt laut Intels eigenen Gaming-Benchmarks im Schnitt knapp hinter dem Core i9-13900K. Ob das ausreicht, um AMD Ryzen 7000 zu übertreffen, werden erst ausführlichere Tests zeigen, die spätestens zum Launch am 20. Oktober verfügbar sein dürften.

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> Notebook Test, Laptop Test und News > News > Newsarchiv > News 2022-09 > Intel enthüllt Raptor Lake als "beste Desktop-CPUs der Welt" mit Effizienz- und Performance-Upgrades
Autor: Hannes Brecher, 27.09.2022 (Update: 28.09.2022)