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Intel präsentiert die Arc A310 Desktop-Grafikkarte mit 6 Xe-Kernen, AV1-Encoder und einer TBP von 75 Watt

Die Intel Arc A310 besitzt nur 96 Execution Units, die aber immerhin Taktfrequenzen bis 2.000 MHz erreichen. (Bild: Intel)
Die Intel Arc A310 besitzt nur 96 Execution Units, die aber immerhin Taktfrequenzen bis 2.000 MHz erreichen. (Bild: Intel)
Intel präsentiert mit der Arc A310 die bisher kleinste und günstigste Desktop-Grafikkarte der Arc Alchemist-Serie. Die Ausstattung erinnert an eine iGPU, durch sehr hohe Taktfrequenzen und dedizierte Raytracing-Hardware gibt es durchaus sinnvolle Anwendungsbereiche für die GPU.

Erst gestern hat Intel bestätigt, dass die Arc A770 Flaggschiff-GPU ab 12. Oktober ausgeliefert wird, nun folgt das günstigste Modell der Arc Alchemist-Serie. Denn Intels eigene Ark-Webseite listet nun die Arc A310, die bereits vor einigen Wochen von MSI geleakt wurde. Details zum Preis oder zum Launch-Datum stehen noch aus, immerhin bestätigt Intel sämtliche Spezifikationen.

Demnach ist die Grafikkarte mit nur sechs Xe-Kernen ausgestattet, also mit 96 Execution Units, womit die Ausstattung an die Intel Iris Xe Graphics G7 iGPU erinnert. Doch während die 96 EUs der iGPU Taktfrequenzen von maximal 1.350 MHz erreichen, taktet die Arc A310 am Desktop mit 2.000 MHz, wodurch die Grafikkarte eine rund 50 Prozent bessere Performance erzielen sollte. Auch der dedizierte Grafikspeicher in Form von 4 GB GDDR6 mit einer Bandbreite von 124 GB/s sollte zu einer besseren Leistung beitragen.

Trotz dieser Upgrades dürfte sich die Grafikkarte nur für ältere und weniger anspruchsvolle Spiele bei 1.080p-Auflösung eignen. Die dedizierte Raytracing-Hardware dürfte allerdings 3D-Render-Workflows beschleunigen, während sowohl HEVC als auch AV1 per Hardware-Support encodiert werden können, was Multimedia-Workflows immens beschleunigen kann. Ein weiteres Anwendungsszenario, das Sinn ergibt, ist ein System ohne iGPU um Bildschirm-Anschlüsse zu erweitern. Die Arc A310 unterstützt bis zu vier Monitore, über DisplayPort werden auch 8K-Bildschirme unterstützt.

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Autor: Hannes Brecher, 28.09.2022 (Update: 28.09.2022)