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Kaspersky Lab: 300.000 Geräte von Banking-Trojaner betroffen

Neue Smartphones wie das Pixel-Phone werden mit dem Update versorgt - ältere Modelle bleiben angreifbar
Die Sicherheitsexperten von Kaspersky Lab haben einen neuen Virus entdeckt, der sich auf Android-Geräten ausbreitet und den Experten zufolge schon mehr über 300.000 Geräte befallen hat.
Cornelius Wolff,

Kaspersky Lab hat offiziell bekannt gegeben, dass ein neuer Virus entdeckt wurde, der sich als Banking-Trojaner entpuppte und der bisher 318.000 Android Geräte infiziert haben soll. Der Trojaner wurde nach dem Namen seiner letzten Version benannt, die Svpeng.q lautet. Der Virus wurde über das Werbenetzwerk Google AdSense verbreitet, indem es den Betroffenen infizierte Werbung anzeigte und sich anschließend als wichtiges Browserupdate ausgab, um die Betroffenen dazu zu motivieren das Programm herunter zu laden. Die Entwickler des Trojaners haben es geschafft, dass der Trojaner die Android-typische Abfrage überspringt, die normalerweise vor der Installation einer APK warnt, um anschließend Admin-Rechte einzufordern. Der Zweck des Trojaners ist es, die Bankdaten der Betroffenen zu stehlen, sowie vom Betroffenen getätigte Telefonate, Textnachrichten, Kontakte usw. abzugreifen.

Google will die Lücke zwar mit dem nächsten Update schließen, allerdings wird dies nur bei Smartphones mit der aktuellen Android-Version passieren. Nutzer von Smartphones, welche noch auf eine ältere Android-Version setzen, bleiben weiterhin angreifbar. Kaspersky Lab empfielt als allgemeine Sicherheitsmaßnahme von der Installation von APKs abzusehen, solange die Bezugsquelle nicht als zweifelsfrei sicher einzustufen ist.

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Autor: Cornelius Wolff,  7.11.2016 (Update:  7.11.2016)
Cornelius Wolff
Cornelius Wolff - News Editor
Seit ich mit 8 meinen ersten PC geschenkt bekommen habe (damals noch mit einem AMD Athlon Single-Kern-Prozessor) und ich dieses Gerät auch gleich munter auseinander gebaut habe, hat mich die Technik nie wieder losgelassen. So kam es, dass ich schon mit jungen Jahren immer weiter in die Welt der Computer-Technik eingetaucht bin. Als ich dann 2015 zum ersten Mal auf Notebookcheck gestoßen bin, war ich begeistert von dem Umfang den diese Seite bietet. Nun arbeite ich seit meiner erfolgreichen Bewerbung im Jahr 2016 als freier Mitarbeiter bei Notebookcheck als News- und Hardware-Redakteur.