Nachdem AMD mit der Ryzen Z2-Serie bereits mehrere Chips anbietet, die gezielt für Gaming-Handhelds vermarktet werden, soll Intel diesem Beispiel folgen, sodass Gaming-Handhelds wie ein potenzieller Nachfolger des MSI Claw 8 AI+ (ca. 999 Euro auf Amazon) künftig eine höhere Performance und eine längere Akkulaufzeit erzielen könnten.
Laut der neuesten Informationen von VideoCardz ist die Intel Core G3-Serie für Gaming-Handhelds bestimmt. Die Chips basieren auf derselben Architektur wie Intel Panther Lake, allerdings handelt es sich dabei nicht nur um Core Ultra 300-Chips mit neuer Bezeichnung. Denn der schnellste Intel Core G3 Prozessor besitzt angeblich nur zwei Performance-Kerne, denen acht Effizienz-Kerne und vier Low-Power-Kerne zur Seite gestellt werden – einen Chip mit insgesamt 14 CPU-Kernen gibt es bei Panther Lake bisher nicht. Auch die iGPU ist neu, denn mit der Intel Arc B380 kommt angeblich eine niedriger getaktete Version der Arc B390 zum Einsatz, die aber ebenfalls mit 12 Xe2-Kernen ausgestattet sein soll.
Die Intel Core G3-Serie soll einen zweiten Chip umfassen, der mit einer Intel Arc B360 iGPU ausgestattet ist. Zu dieser sind noch keine näheren Informationen bekannt, falls diese aber auf der Arc B370 basiert, würde die iGPU 10 Xe2-Kerne besitzen. Bisher ist nicht bekannt, wann die Intel Core G3-Serie auf den Markt kommen wird. Zur CES wurden zumindest noch keine neuen Handhelds mit Intel-Prozessor angekündigt. Nachdem Intel AMD im Handheld-Markt den Kampf erklärt hat, bleibt abzuwarten, ob Panther Lake und die Core G3-Serie ausreichen, um AMDs Vorherrschaft in diesem Marktsegment zu beenden.










