Gaming-Handhelds bieten in der Regel schnelle 120-Hz-Bildschirme, die sich sehr gut zum Spielen eignen. Da die Leistung der integrierten GPUs aber nicht für solch hohe Frameraten ausreicht, unterstützen die Displays in der Regel VRR (Variable Refresh Rate, Variable Bildrate). Dabei passt sich die Bildwiederholrate des Displays variabel an die Bildrate des Handhelds an, was Stottern und Tearing vermeidet und daher flüssigeres Gameplay ermöglicht.
Mit dem neuen Arc G3 Extreme, Intels ersten speziellen Prozessor für Gaming-Handhelds, ändert sich die Situation nun aber. Grundsätzlich ist die Gaming-Leistung in Verbindung mit der Arc-B390-iGPU schon sehr gut, doch mit der Kombination aus Upscaling sowie Frame Generation lässt sich die Leistung noch einmal massiv steigern. Derzeit muss man Frame Generation in der Intel Graphics Software aktivieren und hat dann die Wahl zwischen zweifacher, dreifacher oder vierfacher Frame Generation, wie man es auch von den Nvidia-GPUs kennt. Wir haben das mit zwei Titeln ausprobiert: Cyberpunk 2077 sowie das anspruchsvolle F1 2025.
| Spiel | Energieprofil | Nativ | XeSS Quality | 2x Frame Generation | 4x Frame Generation |
|---|---|---|---|---|---|
| Cyberpunk 2077 1080p Ultra | KI-Engine | 39,6 FPS | 53,3 FPS | 93,2 FPS | 127,8 FPS |
| Cyberpunk 2077 1080p Ultra | Ausdauer | 23,9 FPS | 33,8 FPS | 57,4 FPS | 92,1 FPS |
| F1 2025 1080p High | KI-Engine | 76 FPS | 76 FPS | 141 FPS | 206 FPS |
| F1 2025 1080p High | Ausdauer | 51 FPS | 62 FPS | 98 FPS | 141 FPS |
Die Ergebnisse sprechen eine eindeutige Sprache und vor allem war das Gaming-Erlebnis in beiden Fällen sehr gut, ohne dass wir störende Bildfehler oder Framedrops erkennen konnten. Für den Gaming-Handheld sind das direkt zwei entscheidende Vorteile, denn einerseits lässt die Framerate lässt sich auf die native Frequenz des Displays heben, ohne dabei auf hohe Details zu verzichten. Andererseits steht bei einem Gaming-Handheld ja auch die Akkulaufzeit im Vordergrund, und auch hier ermöglicht Frame Generation sehr gute Ergebnisse in den schwächeren Energiemodi. Im Ausdauer-Modus des MSI Claw 8 EX AI+ verbraucht der Prozessor beispielsweise nur 14 Watt (je nach Displayhelligkeit ~21-24 Watt Gesamtverbrauch), weshalb man hier mit rund 3,5 Stunden Akkulaufzeit rechnen kann. Trotz der geringen Leistungsaufnahme laufen die beiden getesteten Titeln dank Frame Generierung immer noch extrem flüssig mit ~90 bzw. 140 FPS und hier ist im manuellen Modus sicherlich noch einiges an Optimierungspotenzial mit geringeren Wattzahlen möglich.
Alles in allem ist Intels Frame Generation damit ein sehr nützliches Tool um die Leistung auch bei geringen Wattzahlen deutlich zu verbessern und damit längere Akkulaufzeiten zu ermöglichen. Alle weiteren Infos zur Leistung des neuen intel Arc G3 Extreme stehen in unserem Testbericht des Gaming-Handhelds MSI Claw 8 EX AI+ zur Verfügung.





