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Meizu Pro 6 Plus: 5,7 Zoll QHD-Flaggschiff mit Exynos 8890-SOC

Mit dem Pro 6 Plus hat Meizu ein High-End-Phone mit Exynos 8890-SOC vorgestellt.
Mit dem Pro 6 Plus hat Meizu ein High-End-Phone mit Exynos 8890-SOC vorgestellt.
Das große Launch-Event von Meizu brachte überraschenderweise ein neues High-End-Phablet, das Pro 6 Plus. Mit starken Features und einem Midrange-Preis macht es den Großen der Branche starke Konkurrenz.
Alexander Fagot,

Überraschenderweise hat Meizu am heutigen Launchevent neben dem erwarteten Meizu Blue Charm M3X auch noch das zukünftige High-End-Flaggschiff Meizu Pro 6 Plus vorgestellt. Im Gegensatz zum Pro 6 und dem erst kürzlich vorgestellten Nachfolger Pro 6s ist das Pro 6 Plus ein Phablet mit 5,7 Zoll Super AMOLED-Display in voller QHD-Auflösung. Nicht nur beim Display setzt Meizu auf absolute Spitzenqualität, auch beim Prozessor will Meizu nicht kleckern sondern klotzen und integriert statt eines MediaTek-Prozessors wie in den Pro 6-Modellen den bekannten Samsung Exynos 8890-Chip, der auch im Samsung Galaxy S7 werkt. 

Es wird vom Pro 6 Plus zwei Versionen geben, eine taktet den Exynos 8890 mit 2 Ghz, bietet 4 GB RAM und 64 GB UFS 2.0 Speicher. Hierfür will Meizu umgerechnet 410 Euro haben. Die stärkere Version taktet den Exynos 8890 mit den vollen 2,3 Ghz, bietet ebenfalls 4 GB RAM und 128 GB UFS 2.0 Speicher. Hierfür muss man 450 Euro auf den Tisch legen (ohne Steuern). Ab 8. Dezember wird das Flaggschiff auf den üblichen Plattformen wie JD verfügbar sein und zwar in den Farben Champagne Gold, Deep Space Gray und Moonlight Silver. Ausgeliefert soll das Pro 6 Plus bereits mit der neuen Flyme 6.0-Oberfläche werden, die auf Android 7 basiert.

Zurück zur Hardware selbst: Neben dem Spitzendisplay und dem High-End-Prozessor bietet das Pro 6 Plus noch einige Extras. So hat Meizu das drucksensitive Display aus dem Pro 6 übernommen und nennt es 3D Press. Zusätzlich zum Fingerabdrucksensor ist im Home Button vorne auch noch ein Pulsmesser integriert. Auch HiFi-Fans kommen auf ihre Kosten, die beiden Chips ES9018K2M und AD45275 sollen für guten Ton sorgen. Das nur 7,3 mm dünne Gehäuse bietet Platz für einen 3.400 mAh Akku, der via USB-C mit maximal 24 Watt schnell geladen wird. Meizu erwähnt übrigens USB 3.1-Unterstützung für den USB-C-Port. Dual-Band WLAN nach 802.11ac, Bluetooth 4.1, GPS und NFC sind selbstverständlich. 

Zu den unterstützten LTE-Bändern schweigt sich Meizu im Specsheet vorerst leider aus, wollen wir hoffen, dass der Konzern auch hier nicht gespart hat und ähnlich viele Bänder unterstützt wie das Samsung Galaxy S7 mit dem gleichen SOC. Kommen wir schlussendlich noch zu den integrierten Kameras. Wie beim Galaxy S7 setzt Meizu noch auf eine singuläre Kamera und zwar auf den 12 Megapixel Sensor Sony IMX 386 mit 4-Achsen OIS, F/2.0 Blende, sowie Laser unterstütztem- und Phase Detection Autofokus. Unterhalb der Linse ist ein 10-LED-Ringblitz zu sehen, der die Szenerie mit natürlichem Farbton aufhellen soll. Auf der Vorderseite gibt es eine 5 Megapixel-Kamera. Während der Präsentation hat Meizu dem aktuellen Trend folgend Beispielbilder gezeigt (siehe unten) und auch zwei Aufnahmen mit der Kamera am Apple iPhone 7 verglichen.

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Autor: Alexander Fagot, 30.11.2016 (Update: 30.11.2016)
Alexander Fagot
Alexander Fagot - Managing Editor News
Als Tech- und Gadget-begeisterter Allrounder mit Desktop-Selbstbau- und Overclocking-Vergangenheit, arbeitete ich als Filmvorführer noch mit dem guten alten 35 mm Film, bin dann zusehends auch professionell in die Computerwelt geschlittert und schuftete einige Jahre als Windows-Admin und Projektmanager. Nach längeren Reisen schreibe ich nun von allen Ecken dieser Welt aus als News-Redakteur für Notebookcheck und konzentriere mich im Moment tendenziell auf den Bereich Mobile.