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Mi Band 4 vs Mi Band 3 - alle Neuerungen auf einen Blick

Mi Band 4 vs Mi Band 3 - alle Neuerungen auf einen Blick
Mi Band 4 vs Mi Band 3 - alle Neuerungen auf einen Blick
Xiaomi hat im März bestätigt, dass das Mi Band 4 dieses Jahr erscheint. Wir fassen die voraussichtlichen Neuerungen und Unterschiede zum Mi Band 3 zusammen, denn dieses Jahr steht offensichtliche eine größere Frischzellenkur an als beim Übergang zur Version 3.

Der Vorgänger wurde offiziell im Mai letzten Jahres vorgestellt, zumindest dieser Termin ist verstrichen. Doch trotzdem es noch immer keinen offiziellen Erscheinungstermin gibt, steht uns ein Launch womöglich kurz bevor, immerhin sind gerade Echtbilder des Mi Band 4 aufgetaucht, welche u.a. das neue Farbdisplay zeigen. Wobei wir bereits bei den Neuerungen wären.

Display

Eines der neuen Hauptfeatures ist der neue Farbbildschirm. Anders als beim Monochrom-Display des Mi Band 3 kann das OLED-Panel des Nachfolgers nun mehrere Farben darstellen. Relativ unbekannt ist noch, ob sich die Bildschirmgröße ändern soll. Einerseits möchte Xiaomi den Fitnesstracker klein halten, auch um trotz des Farbdisplays wieder mit einer im Vergleich zur Konkurrenz langen Laufzeit punkten zu können. Gerüchte sprechen trotzdem davon, dass das Display von 0,78 Zoll auf 0,95 Zoll anwachsen soll. 

Design

Das Grunddesign soll erhalten bleiben und das typische Mi-Band-Aussehen konservieren. Dennoch gibt es kleine Änderungen. Eine der kleinsten Änderungen betrifft die Position des Firmenlogos, welches sich nun auf den Sensoren befinden soll. Wesentlicher ist wohl die Umgestaltung des noch immer sichtbaren „Buttons“ im Band 3, welcher verstärkt in das Display integriert ist und sich nun deutlich weniger von diesem abhebt. Die Armbänder sehen nahezu unverändert aus, wenn man den bisher geleakten Bildern Glauben schenken kann. 

Bild-Leak des Mi Band 4
Bild-Leak des Mi Band 4
Kleinerer "Button" unten
Kleinerer "Button" unten

Konnektivität

Eine der größten Neuerungen im Funktionsspektrum des Band 4 wird ein integriertes Mikrofon sein. Dieses wird nun notwendig, um den ebenfalls neu integrierten KI-Assistenten steuern zu können. Allerdings handelt es sich dabei um eine Xiaomi-eigene Künstliche Intelligenz, welche womöglich nur in China funktionieren wird. Darüber hinaus soll es mit dem Xiaomi AI Little Love Classmate System kompatibel sein, sodass sich über das Band per Sprachbefehl auch Smart-Home-Geräte steuern lassen sollen. Auch weitere Funktionsmöglichkeiten sind durch das Mikrofon, bspw. über Drittapps, denkbar.
Darüber hinaus soll die Messung der Herzrate verbessert worden sein, es kommt mit einer „medical grate heart rate detection“-Funktion daher und misste die Herzrate automatisch 24 Stunden am Tag. Statt Bluetooth 4.2 LE wie im Band 3 kommt nun das neuere Bluetooth 5.0-Protokoll zum Zuge, außerdem soll es wieder zwei Versionen geben, nur die höhere Version wird zusätzlich mit NFC ausgestattet.

Akku

Es liegt auf der Hand, dass der möglicherweise größere, aber auf jeden Fall nun farbenfrohere Bildschirm nun mehr Strom verbraucht, weshalb auch der Akku ein Update auf 110 – 135 mAh bekommt. Beim Laden soll es nun nicht mehr notwendig sein das Modul aus dem Armband herauszutrennen, dazu soll der Ladeanschluss umkonzipiert werden.

Preis

Die vielen Neuerungen haben natürlich ihren Preis. Während dieser vom Mi Band 2 zur Version 3 nahezu gleich blieb, scheint sich diesmal eine Steigerung anzubahnen. Die Rede ist davon, dass das Xiaomi Mi Band 4 zur Einführung zwischen 200 und 300 Yuan kosten soll (29 – 44 US-Dollar), die NFC-Variante ist mit 500 Yuan (73 Dollar) nochmals teurer. Zur Erinnerung: Das Mi Band 3 kostete zur Einführung gerade einmal 179 Yuan, also ca. 26 Dollar.

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Autor: Christian Hintze,  3.06.2019 (Update:  3.06.2019)
Christian Hintze
Christian Hintze - Editor
Aus Interesse an Computer-Spielen habe ich ein Informatikstudium begonnen, bin dann doch Diplom-Psychologe geworden, aber den Spielen und der Hardware treu geblieben. Z.B. beim Auslandsjahr in London als Spieletester bei Sega. In meiner Freizeit finde ich neben PC-Spielen Ausgleich beim Sport (mittlerweile vorwiegend Hallenfußball und meinem Kleinkind hinterher laufen), Gitarre spielen und Bambusräder bauen (na gut, bisher nur ein einziges unter Anleitung).