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Thinkpad E490: 89 % im Test und trotzdem keine Empfehlung?

Thinkpad E490: 89 % im Test und trotzdem keine Empfehlung?
Thinkpad E490: 89 % im Test und trotzdem keine Empfehlung?
Gerade haben wir den Nachfolger zum Thinkpad E480 getestet. Das Office-Notebook konnte sehr gute 89 Prozent abstauben. Dennoch sollten potentielle Kunden womöglich lieber den ebenso guten Vorgänger ins Auge fassen.

Bei 89 Prozentpunkten findet Kritik ja eigentlich nur auf hohem Niveau statt. Und wenn man sich das Thinkpad E490 als unabhängiges Gerät anschaut, so bekommt man hier auch tatsächlich ein sehr gutes Office-Notebook. Unser Test bescheinigt dem Nachfolger des E480 u.a. einen kontrastreichen Bildschirm, eine hervorragende Tastatur, eine schnelle SSD, gute Akkulaufzeiten und ein leises Auftreten.

Allerdings sind dies Punkte, welche bereits den Vorgänger auszeichneten. Lenovo stattet die neuen Modelle nun mit den aktuellsten Whiskey-Lake-Prozessoren aus, während im Vorgänger noch Kaby-Lake-CPUs verbaut waren. Nur kann der neue Intel Core i5-8265U im E490 leider keinen Mehrwert gegenüber dem Intel Core i5-8250U im E480 für sich beanspruchen. Die potentiell höheren Taktraten der neuen Generation kommen vor allem im Mehrkern-Test nicht zur Entfaltung, sodass hier der alte E480 sogar die Nase knapp vorne hat.

Cinebench R15
Cinebench R15

Da die Baureihe ansonsten nahezu unverändert bleibt, sollten interessierte Kunden demnach auch einen Blick auf die aktuellen Preise des Thinpad E480 werfen, womöglich ist dieser mittlerweile das bessere Angebot, zumindest bei den Modellen mit integrierter GPU. Denn ein aktuellerer Prozessor bedeutet heutzutage leider nicht mehr automatisch auch eine höhere Leistung, diese hängt gerade bei Notebooks zu stark vom verwendeten Kühlsystem und der eingestellten TDP ab.

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Autor: Christian Hintze,  3.06.2019 (Update:  3.06.2019)
Christian Hintze
Christian Hintze - Editor
Aus Interesse an Computer-Spielen habe ich ein Informatikstudium begonnen, bin dann doch Diplom-Psychologe geworden, aber den Spielen und der Hardware treu geblieben. Z.B. beim Auslandsjahr in London als Spieletester bei Sega. In meiner Freizeit finde ich neben PC-Spielen Ausgleich beim Sport (mittlerweile vorwiegend Hallenfußball und meinem Kleinkind hinterher laufen), Gitarre spielen und Bambusräder bauen (na gut, bisher nur ein einziges unter Anleitung).