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Micro-Phone mit Turbo: Unihertz Jelly 2 mit deutlich besseren Specs als beim Vorgänger

Mit dem Jelly 2 aktualisiert Unihertz die eher schwachen Spezifikationen des ersten Mini-Android-Phones.
Mit dem Jelly 2 aktualisiert Unihertz die eher schwachen Spezifikationen des ersten Mini-Android-Phones.
Ein kleiner Tom Turbo wird der Nachfolger des kleinsten 4G-Android Phones namens Jelly von Unihertz. Das Jelly 2 setzt auf ein 3 Zoll großes Display und massiv mehr Power, Speicher und RAM. Auch der Akku ist stark gewachsen, womit das Android 10-Phone durchaus als Alternative für ausgewachsene Handys durchgehen könnte. Einen Vorab-Test gibt es bereits.
Alexander Fagot,

Wenn es das absolut kleinste Smartphone sein soll, hat man etwa die Wahl zwischen dem Palm Phone und einigen der Unihertz-Phones, etwa dem super-günstigen Jelly. Nun steht bald der Nachfolger an, den Unihertz wieder auf Kickstarter vorfinanzieren will. Im Vergleich zum Original wird das Jelly 2 minimal größer aber gleich 3,5 mm dicker, dafür steckt hier nun deutlich mehr Power drin.

Fast alle Spezifikationen wurden deutlich verbessert, der Helio P60-SoC von Mediatek ist zwar immer noch etwas lahm, mit 6 GB RAM, 128 GB erweiterbarem UFS 2.1 Speicher und 2.000 mAh Akku kann man aber durchaus schon arbeiten. Das Display wächst dagegen nur minimal auf 3 Zoll an, sollte mit verdoppelter Auflösung aber deutlich bessere Qualität liefern. Das ganze läuft auf Android 10-Basis mit Fingerabdrucksensor, 4G-Modem, NFC, Dual-SIM, USB-C, Kopfhöreranschluss, IR-Sensor und sogar programmierbarem Launchbutton. 

Vorab-Test vom Youtuber Mr. Mobile

Leider hat sich gegenüber dem Vorgänger auch der Preis fast verdoppelt, der Kickstarter-Preis beginnt nun bei 129 US-Dollar für Super Early-Bird-Unterstützer, die rechtzeitig informiert werden, wenn sie sich in den OGadget-Newsletter eintragen lassen. Die Crowdfunding-Kampagne soll im Juli starten, wann es ausgeliefert wird, verrät die Preview-Seite noch nicht. Der YouTuber Mr. Mobile konnte eine Vorabversion des Jelly 2 bereits testen und hat gemischte Gefühle. Kritisiert werden vor allem die 16 Megapixel-Kamera an der Rückseite sowie die 8 Megapixel Selfie-Cam, die noch schlechter sind als die im Galaxy Z Flip. Auch die Größe dürfte für eine bequeme Nutzung etwas zu unpraktisch sein, wer allerdings viel Power im möglichst kleinen Format benötigt, könnte mit dem Jelly 2 vielleicht auf seine Kosten kommen.

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Autor: Alexander Fagot, 20.06.2020 (Update: 20.06.2020)
Alexander Fagot
Alexander Fagot - Managing Editor News
Als Tech- und Gadget-begeisterter Allrounder mit Desktop-Selbstbau- und Overclocking-Vergangenheit, arbeitete ich als Filmvorführer noch mit dem guten alten 35 mm Film, bin dann zusehends auch professionell in die Computerwelt geschlittert und schuftete einige Jahre als Windows-Admin und Projektmanager. Nach längeren Reisen schreibe ich nun von allen Ecken dieser Welt aus als News-Redakteur für Notebookcheck und konzentriere mich im Moment tendenziell auf den Bereich Mobile.