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Microsoft: Phil Spencer lüftet "Direct Reality"-Geheimnis

Microsoft: Phil Spencer lüftet "Direct Reality"-Geheimnis
Microsoft: Phil Spencer lüftet "Direct Reality"-Geheimnis
Vor zwei Wochen hat Microsoft den Begriff Direct Reality markenrechtlich schützen lassen. Auf der folgenden E3 verlor das Unternehmen aber kein Wort darüber. Jetzt packt der Xbox-Chef aus.
Christian Hintze,
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Laut Eintrag beim Patentamt handelt es sich bei Direct Reality um Computerspiele-Software für holografische Anwendungen. Über Zusammenhänge mit Microsofts Hololens oder anderen AR- und VR- Anwendungen war spekuliert worden.

In einem Interview mit Giant Bomb (siehe Video unten) klärte Phil Spencer, Xbox-Chef bei Microsoft, nun über den neuen Begriff auf. Er bestätigte, dass es dabei um eine Vermittlungsebene zwischen Software und VR-Headsets gehe. Direct Reality soll es jeder VR-Software ermöglichen auf jedem VR-Headset zu laufen. Alles natürlich auf Basis von Windows 10 und unter dem Label Windows Mixed Reality.

Zu diesem Zweck arbeite man auch mit Firmen wie Oculus und Valve zusammen, um diesen Standard zu erschaffen. Bisher gibt es eine Reihe von unterschiedlichen VR-Standards. Zwar existieren bereits Mods aus der Community, aber normalerweise laufen viele Oculus Rift-Anwendungen eben nicht auf der HTC Vive und umgekehrt. Gleiches gilt für andere Virtual Reality-Headsets.

Auf jeden Fall wäre dies aus Kundensicht sehr zu begrüßen. Auch die Industrie könnte von einem einheitlichen VR-Standard stark profitieren und sich VR dadurch auch mehr im Mainstream durchsetzen. Im folgenden Video könnt ihr die relevanten Aussagen von Phil Spencer zum Thema Direct Reality ab Minute 14:40 selbst nachverfolgen.

Quelle(n)

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Christian Hintze
Christian Hintze - Managing Editor - 1617 Artikel auf Notebookcheck veröffentlicht seit 2016
Ein C64 markierte meinen Einstieg in die Welt der PCs. Mein Schülerpraktikum verbrachte ich in der Reparaturabteilung eines Computerladens, zum Abschluss durfte ich mir aus “Werkstattresten” einen 486er PC selbst zusammenbauen. Folglich begann ich später ein Informatikstudium an der Humboldt-Uni in Berlin, Psychologie kam hinzu. Nach meiner ersten Arbeit als wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Uni ging ich für ein Jahr nach London und arbeitete für Sega an der Qualitätssicherung von Computerspielübersetzungen, u.a. an Spielen wie Sonic & All-Stars Racing Transformed oder Company of Heroes. Seit 2017 schreibe ich für Notebookcheck.
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Autor: Christian Hintze, 21.06.2017 (Update: 21.06.2017)