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Google: Erste ARCore-App blendet virtuelle Atome in die Echtwelt ein

Google: Erste ARCore-App blendet virtuelle Atome in die Echtwelt ein
Google: Erste ARCore-App blendet virtuelle Atome in die Echtwelt ein
Letzte Woche kündigte Google mit ARCore seine neue Augmented Reality Plattform für Android an. Jetzt ist die erste App dafür im Play Store veröffentlicht worden.

Googles neue AR-Plattform für Android nennt sich ARCore und wurde letzte Woche vorgestellt. Dummerweise kommt noch nicht jeder in den Genuß der eigens dafür entwickelten Software. Denn bisher braucht man neben den ARCore Preview Tools ein Smartphone, welches kompatibel mit der SDK ist. Aktuell sind das nur Google‘s Pixel und Pixel XL sowie Samsungs Galaxy S8 oder S8 Plus. Die Liste der Geräte soll jedoch bald anwachsen, Google arbeitet dazu bereits mit anderen Smartphone-Herstellern zusammen.

Im Play Store wurde nun die erste für ARCore entwickelte App offiziell veröffentlicht. Die neue App nennt sich AR Atom Visualizer und blendet virtuelle Atome in die reale Welt ein. Zu sehen ist ein 3D animiertes Atom-Modell, welches sich in jedwede reale Umgebung einblenden lässt.

Das Atommodell lässt sich entweder als traditionelles Bohr-Modell betrachten, bei dem Elektronen um einen zentralen Kern kreisen oder als Modell der Quantenmechanik, welches das Atom als Elktronenwolke darstellt. Der Nutzer kann zudem selbst auswählen welches chemische Element er dargestellt haben möchte. Zu jedem Element lässt sich der dazugehörige Wikipedia-Eintrag aufrufen.

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Autor: Christian Hintze,  7.09.2017 (Update:  7.09.2017)
Christian Hintze
Christian Hintze - Editor
Aus Interesse an Computer-Spielen habe ich ein Informatikstudium begonnen, bin dann doch Diplom-Psychologe geworden, aber den Spielen und der Hardware treu geblieben. Z.B. beim Auslandsjahr in London als Spieletester bei Sega. In meiner Freizeit finde ich neben PC-Spielen Ausgleich beim Sport (mittlerweile vorwiegend Hallenfußball und meinem Kleinkind hinterher laufen), Gitarre spielen und Bambusräder bauen (na gut, bisher nur ein einziges unter Anleitung).