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Microsoft Windows 10 Cloud: Mindestanforderungen geleakt

Windows 10 Cloud ist als direkter Konkurrent zu Google's Chrome OS angelegt.
Windows 10 Cloud ist als direkter Konkurrent zu Google's Chrome OS angelegt.
Windows 10 ist in der Cloud-Edition so gut wie bestätigt. Ein geleaktes Dokument legt die Mindestanforderungen an die Hardware fest und vergleicht die Zielvorstellungen mit denen von Google's Chrome OS.

Am 2. Mai wird Microsoft höchstwahrscheinlich nicht nur ein Surface CloudBook sondern auch die Cloud-Edition von Windows 10 offiziell vorstellen, die bereits seit Wochen scheibchenweise an die Öffentlichkeit geleakt ist. Neben ersten Screenshots wurde auch bekannt, dass die größte Einschränkung der Cloud-Variante wohl die Beschränkung auf Unified Windows Platform (UWP)-Apps sowie Windows Store-Apps sein wird, reguläre Win32-Applikationen wird die Cloud-Version nicht starten können, ein Upgrade auf höhere Windows 10-Editionen soll allerdings möglich sein.

Diese Beschränkung auf Apps aus dem Windows Store dürfte für den Bildungsbereich weniger relevant und vielleicht sogar aus Sicherheitsgründen gewünscht sein, zudem braucht Microsoft dringend eine Alternative zu dem vor allem in den USA boomenden Chromebook-Markt. WindowsCentral hat nun ein Dokument aufgetrieben, welches nicht nur die Mindestanforderungen von Windows 10 Cloud an die jeweilige Hardware spezifiziert, sondern auch die Zielvorstellungen mit denen von Google's Chrome OS vergleicht.

Die für Windows 10 Cloud geeignete Hardware muss mindestens einen Quad-Core-Chip bieten (Celeron oder höher), 4 GB RAM sowie 32 GB Speicher (für 32-bit Editionen) oder 64 GB Speicher (für 64-bit Editionen) aufweisen und eine Akkukapazität von 40 Whr bieten. Der Speicher muss per SSD oder schneller eMMC-Variante angebunden sein, Touch oder Pen-Input sind optional. Bei den angestrebten Zielvorstellungen versucht Microsoft sich explizit an die von Google's Chrome OS anzunähern, wobei man sich beim Boot- und Loginprozess etwas mehr Spielraum gibt und offenbar auch mit 5 Sekunden mehr Wartezeit zufrieden ist, wie das geleakte Dokument unten verrät.

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Autor: Alexander Fagot, 23.04.2017 (Update: 23.04.2017)
Alexander Fagot
Alexander Fagot - Managing Editor News
Als Tech- und Gadget-begeisterter Allrounder mit Desktop-Selbstbau- und Overclocking-Vergangenheit, arbeitete ich als Filmvorführer noch mit dem guten alten 35 mm Film, bin dann zusehends auch professionell in die Computerwelt geschlittert und schuftete einige Jahre als Windows-Admin und Projektmanager. Nach längeren Reisen schreibe ich nun von allen Ecken dieser Welt aus als News-Redakteur für Notebookcheck und konzentriere mich im Moment tendenziell auf den Bereich Mobile.