Mit dem Geekom A7 Max erweitert der Hersteller sein Mini-PC-Portfolio um ein leistungsstarkes Modell für anspruchsvolle Anwender. Dabei kommt ein bereits bekanntes SoC zum Einsatz, welches trotz des Alters auch 2026 noch mit einer ausreichenden Leistung überzeugt. Ausgestattet mit dem AMD Ryzen 9 7940HS setzt Geekom auf einen bewährten Achtkern-Prozessor der Zen-4-Generation mit 16 Threads, der viele rechenintensive Aufgaben souverän bewältigt. Unterstützt wird die CPU von schnellem DDR5-Arbeitsspeicher und einer PCIe-SSD, wodurch der Mini-PC bereits ab Werk eine hohe Systemleistung bietet. Als Schwachstelle entpuppt sich jedoch die RAM-Ausstattung, denn mit nur einem SO-DIMM-Modul kann das SoC nicht seine volle Leistung erbringen. Ein Upgrade ist jedoch möglich, wodurch sich zukünftig noch weitere Leistungsreserven entlocken lassen.
Für die Grafik ist die integrierte AMD Radeon 780M zuständig, die sich für Office-Anwendungen, Multimedia-Wiedergabe und gelegentliches Gaming eignet. Auf eine dedizierte NPU für KI-Aufgaben verzichtet der A7 Max, entsprechende Workloads werden weiterhin über CPU oder GPU ausgeführt. Hier sind neuere Modelle wie der Geekom A9 Max (bei Amazon für 1.249 Euro) im Vorteil.
Äußerlich bleibt Geekom seiner bekannten Designsprache treu. Das hochwertige Aluminiumgehäuse fällt kompakt aus, bietet aber dennoch ausreichend Platz für eine umfangreiche Anschlussausstattung. Neben mehreren USB-Ports stehen moderne USB4-Schnittstellen, HDMI-Ausgänge sowie ein Kartenleser zur Verfügung, wodurch sich der Mini-PC flexibel in bestehende Setups integrieren lässt.
Im Alltag zeigt sich der Geekom A7 Max überwiegend leise, unter hoher Last steigt die Lüfterdrehzahl jedoch deutlich an. Wie sich das System in Benchmarks, im Dauerbetrieb und im direkten Vergleich mit der Konkurrenz schlägt, klärt unser ausführlicher Test.




















