Notebookcheck

Modder bringen Android 10 auf der Nintendo Switch zum Laufen

Ungewohntes Bild, aber es geht doch: Android auf der Nintendo Switch
Ungewohntes Bild, aber es geht doch: Android auf der Nintendo Switch
Immer wieder erstaunlich, was so manche Modder alles möglich machen. Nachdem bereits Linux auf der Nintendo Switch zum Laufen gebracht wurde, haben zwei Entwickler in einem Twitter-Video nun auch Android 10 auf der Switch vorgeführt.

Die Homebrew-Entwickler Billy Laws und Max Keller haben sich genauer mit der Nintendo Switch auseinandergesetzt und ein bemerkenswertes Projekt auf die Beine gesetzt. Sie konnten auf ihrem Nintendo Switch einen Build von Android 10 Q installieren und zum Laufen bringen. 

Sogar die WLAN- und Bluetooth-Module können verwendet werden, was aber noch nicht ganz klappt, ist die Unterstützung der GPU Nvidia Tegra X1. Auch bei den Audio-Funktionen und USB gibt es noch Schwierigkeiten, die erst gelöst werden müssen. Ein Twitter-Video zeigt, wie sie durch das Android-Menü scrollen.

Denn eigentlich ist die Switch nicht anderes als ein Tablet mit einem ARM-Prozessor, vier GB Arbeitsspeicher und ein paar Steuerkreuzen. Für die Modderszene ist die Nintendo Switch das ideale Gadget zum Testen. Die Hacker-Gruppierung "Fail0verflow" schaffte es bereits durch eine Sicherheits-Schwachstelle in der Hardware eine Linux-Distribution in die Spielekonsole einzuschleusen.

Alle 3 Beträge lesen / Antworten
static version load dynamic
Loading Comments
Diesen Artikel kommentieren / Antworten
Teilen Sie diesen Artikel um uns zu unterstützen. Jeder Link hilft!
> Notebook Test, Laptop Test und News > News > Newsarchiv > News 2019-02 > Modder bringen Android 10 auf der Nintendo Switch zum Laufen
Autor: Daniel Puschina, 25.02.2019 (Update: 26.02.2019)
Daniel Puschina
Daniel Puschina - Editor
Ich bin die Generation, die in den 90er Jahren auf einem 386er mit der 20MHz Turbotaste die ersten Computer-Erfahrungen gesammelt hat. Es war eine Gratwanderung zwischen der Leistungsgrenze meines Rechners und dem knappen Taschengeld, umso größer war aber dadurch die Motivation, das letzte Stück Leistung hier noch rauszuholen. Das Herauskitzeln eines einzelnen Kilobytes in der config.sys Datei war bei 2MB RAM absolut bestimmend über „Spiel startet“ oder „Spiel startet nicht“. Ab diesem Zeitpunkt habe ich auch damit begonnen, mich hardwareseitig immer eingehender mit Benchmarktests, Leistungsvergleiche und Tuning der Komponenten zu beschäftigen, was mich in den letzten Jahren zum Dauerbesucher der Notebookcheck-Seite machte. Es ist mir somit eine große Freude, hier nun selbst aktiv für diese Seite schreiben und testen zu können.