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Morphin: Per Deepfake das eigene Gesicht in Gifs einfügen

Morphin: Per Deepfake das eigene Gesicht in Gifs einfügen
Morphin: Per Deepfake das eigene Gesicht in Gifs einfügen
Die KI-Technologie hinter Deepfake hat vor allem in Verbindung mit Fake News einen sehr negativen Ruf. Die Entwickler hinter der App Morphin für Android und iOS sehen darin eher eine Zukunftsvision, in der jeder sein Lieblingshelden mit dem eigenen Gesicht ausstatten kann.

Wie wäre es wenn das eigene Ich in seinen Lieblingsfilmen mitspielen könnte? Die Entwickler der App Morphin (Android, iOS) sehen ein ungeheures Potential in der KI-Technologie hinter Deepfake. Angeblich gibt es einen großen Bedarf daran, das eigene Konterfei als Superhelden oder Hauptcharakter eines Films zu sehen. In Zukunft könnten Nutzer beispielsweise per Knopfdruck das eigene Gesicht in Filme hineinrechnen lassen.

Die App Morphin möchte hierbei den Anfang darstellen. Per Selfiebild kann man das eigene Gesicht in berühmte Filmszenen und Celebrities einfügen lassen. Leider gibt es nur vorgefertigte Szenen (z.B. Iron Man, Obama, Drake, Fortnite), die Möglichkeit eigene Bilder und Szenen einzufügen wird in Zukunft womöglich einer Pro-Version vorbehalten sein. Das Ergebnis hat momentan keinen realen, sonder sehr comichaften Look und wird dann als niedrig auflösendes Gif gespeichert.

Was doch eher als nette Spielerei anmutet, scheint bei den Investoren gut anzukommen, immerhin konnte Morphin letzten Sommer eine Finanzspritze von 1 Million US-Dollar einsammeln. Gerade für die Gaming-Industrie sei die Technik in Zukunft relevant. Immerhin kann sie zu neuen Ausprägungen der Immersion führen, wenn man sein eigenes Abbild zum Weltfußballer in Fifa (PES bietet das schon lange, aber ohne KI) formt oder „wirklich“ das eigene Ich die Welt in Rollenspielen wie Skyrim rettet.

Elon Musk als Iron Man
Elon Musk als Iron Man

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Autor: Christian Hintze, 21.03.2019 (Update: 21.03.2019)
Christian Hintze
Christian Hintze - Editor
Aus Interesse an Computer-Spielen habe ich ein Informatikstudium begonnen, bin dann doch Diplom-Psychologe geworden, aber den Spielen und der Hardware treu geblieben. Z.B. beim Auslandsjahr in London als Spieletester bei Sega. In meiner Freizeit finde ich neben PC-Spielen Ausgleich beim Sport (mittlerweile vorwiegend Hallenfußball und meinem Kleinkind hinterher laufen), Gitarre spielen und Bambusräder bauen (na gut, bisher nur ein einziges unter Anleitung).