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Mozilla: Unterstützung des TOR-Projekts angekündigt

Das TOR-Projekt hat heute in einem offiziellen Blogeintrag bekannt gegeben, dass die Internetfirma Mozilla in naher Zukunft für jede Spende nochmal die gleiche Summe spenden wird.

TOR gehört zu einem der führenden Projekte wenn es um die Anonymisierung des Internets geht. Der TOR-Browser tut das, indem er den Datenverkehr verschlüsselt erst mal über diverse TOR-Server umleitet bevor die Daten am Server oder am Client ankommen. Dadurch wird es für einen außen stehenden Beobachter nahezu unmöglich heraus zu finden, welche Daten zu welchem Nutzer gehören. Auch die Überwachung des Netzwerks durch die Übernahme einzelner Server wird damit deutlich erschwert. Als zusätzliche Sicherheitsmaßnahme ändert sich der "Weg" den die Daten durch die diversen Server nehmen alle 10 Minuten. Das macht es nochmal schwerer, einzelne Nutzer zu verfolgen. Der Browser vom Client basiert hierbei auf den bekannten Firefox-Browser von Mozilla.

Wie viele andere Projekte finanzieren sich auch die Entwickler des TOR-Netzwerks über Spenden. Nun hat Mozilla angekündigt, dass die Internetfirma jede Spende an das TOR-Netzwerk in naher Zukunft nochmal verdoppeln wird. Dies ist nicht das erste Mal, dass Mozilla die Entwickler des TOR-Netzwerks derartig unterstützt. Schon letztes Jahr gab es eine ähnliche Partnerschaft, welche dem TOR-Netzwerk geholfen hat, knapp 400.000 US-Dollar über Spenden ein zu nehmen. Diese wurden genutzt um z.B. einen TOR-Browser als App für Android zu veröffentlichen.

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Autor: Cornelius Wolff, 24.10.2018 (Update: 24.10.2018)
Cornelius Wolff
Cornelius Wolff - News Editor
Nachdem ich mit 8 meinen ersten PC geschenkt bekommen habe (damals noch mit einem AMD Athlon Single-Kern-Prozessor) und ich dieses Gerät auch gleich munter auseinander gebaut habe, hat mich die Technik nie wieder losgelassen. So kam es, dass ich schon mit jungen Jahren immer weiter in die Welt der Computer-Technik eingetaucht bin. Als ich dann 2015 zum ersten Mal auf die Seite Notebookcheck gestoßen bin, war ich begeistert von dem Umfang den diese Seite bietet. Nun arbeite ich seit meiner erfolgreichen Bewerbung im Jahr 2016 als freier Mitarbeiter bei Notebookcheck als News- und Hardware-Redakteur.