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Netflix möchte In-App-Verkaufsgebühren nun auch bei Apple umgehen

Netflix möchte jetzt auch Apple-Gebühren umgehen
Netflix möchte jetzt auch Apple-Gebühren umgehen
Apple und Google sind teuer, auch für große Firmen, die bisher In-App-Käufe in den App-Stores abwickeln ließen. Sie suchen nun einen Weg den hohen Verkaufsgebühren zu entgehen. Dieser scheint gefunden zu sein, indem die Kunden auf externe Webseiten umgeleitet werden.

Dass Apple und Google bei den In-App-Verkäufen der Apps kräftig mitschneiden, ist bekannt. Daher entschließen sich immer mehr Firmen dafür, ihre Kunden für In-App-Käufe auf die eigene Webseite umzuleiten, anstatt die Transaktion innerhalb des iOS- beziehungsweise Google Play Store abzuwickeln. Damit entgehen Apple und Google Einnahmen von 15 bis 30 Prozent der In-App-Käufe.

Auch Netflix geht nun diesen neuen Weg des Bezahlvorgangs. Nachdem eine Umstellung im Google Play Store bereits letzten April erfolgt ist und seit Monaten bereits ebenfalls Tests auf der Apple-Plattform laufen, möchte man sich nun die hohen Gebühren auch bei Apple einsparen. Will man also auf einem iPhone oder iPad ein Abo abschließen, wird man in Zukunft für den Bezahlvorgang auf die Netflix-Webseite umgeleitet. User mit Netflix-Abos, die allerdings über iTunes abgewickelt werden, werden weiterhin über iTunes abgerechnet. 

Bleibt nur abzuwarten, wie Apple darauf reagiert, denn grundsätzlich hat der Verkauf digitaler Dienstleistungen in Apps über die Bezahlschnittstelle von Apple zu erfolgen. Auch dürfen Kunden nicht zur Bezahlung per Link auf eine andere Webseite verwiesen werden.

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Autor: Daniel Puschina, 30.12.2018 (Update: 30.12.2018)
Daniel Puschina
Daniel Puschina - Editor
Ich bin die Generation, die in den 90er Jahren auf einem 386er mit der 20MHz Turbotaste die ersten Computer-Erfahrungen gesammelt hat. Es war eine Gratwanderung zwischen der Leistungsgrenze meines Rechners und dem knappen Taschengeld, umso größer war aber dadurch die Motivation, das letzte Stück Leistung hier noch rauszuholen. Das Herauskitzeln eines einzelnen Kilobytes in der config.sys Datei war bei 2MB RAM absolut bestimmend über „Spiel startet“ oder „Spiel startet nicht“. Ab diesem Zeitpunkt habe ich auch damit begonnen, mich hardwareseitig immer eingehender mit Benchmarktests, Leistungsvergleiche und Tuning der Komponenten zu beschäftigen, was mich in den letzten Jahren zum Dauerbesucher der Notebookcheck-Seite machte. Es ist mir somit eine große Freude, hier nun selbst aktiv für diese Seite schreiben und testen zu können.