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Netflix: EU verordnet Quote an europäischen Filmen

Die EU hat ein Gesetz verabschiedet, welches Streaminganbieter wie Netflix dazu zwingt, eine bestimmte Quote an europäischen Filmen auf ihrer Plattform an zu bieten. Auch für Streamer auf Youtube und Facebook ändert sich etwas.

Dienstleistungen wie Netflix oder Amazon Prime werden aktuell deutlich von Filmen und Serien aus amerikanischer Produktion dominiert. Dies war der EU schon länger ein Dorn im Auge. Um das in Zukunft zu ändern und den europäischen Film zu fördern, hat die EU nun ein Gesetz verabschiedet, dass Streaminganbieter wie Netflix in Zukunft eine bestimmte Quote an europäischen Filmen im Angebot haben müssen. Konkret müssen in Zukunft 30 Prozent der Filme und Serien aus europäischer Produktion sein.

Des weiteren macht dieses neue Gesetz klare Vorgaben, was den Kinderschutz auf diesen Plattformen angeht. So sollen sämtliche VoD-Anbieter Mechanismen entwickeln mit denen man einfach und transparent Kinder und Jugendliche vor potentiell schädlichen Inhalten schützen kann.

Auch im für Livestreams auf Plattformen wie Facebook oder Youtube ändert sich etwas. So darf Werbung in Livestreams zwischen 6:00 und 18:00 Uhr nur noch maximal 20 Prozent des Streams ausmachen. Zwischen 18:00 und 0:00 Uhr gilt diese Regelung dann allerdings nicht, da es sich hierbei um die so genannte Prime-Time handelt, in welcher die Streamer dank höherer Zuschauer-Zahlen mehr Werbeeinahmen generieren können.

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Autor: Cornelius Wolff,  5.10.2018 (Update:  5.10.2018)
Cornelius Wolff
Cornelius Wolff - News Editor
Nachdem ich mit 8 meinen ersten PC geschenkt bekommen habe (damals noch mit einem AMD Athlon Single-Kern-Prozessor) und ich dieses Gerät auch gleich munter auseinander gebaut habe, hat mich die Technik nie wieder losgelassen. So kam es, dass ich schon mit jungen Jahren immer weiter in die Welt der Computer-Technik eingetaucht bin. Als ich dann 2015 zum ersten Mal auf die Seite Notebookcheck gestoßen bin, war ich begeistert von dem Umfang den diese Seite bietet. Nun arbeite ich seit meiner erfolgreichen Bewerbung im Jahr 2016 als freier Mitarbeiter bei Notebookcheck als News- und Hardware-Redakteur.