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Google ficht die Rekordstrafe der EU von 4,34 Milliarden Euro wegen Missbrauchs der Marktmacht an

Google fechtet die Rekordstrafe der EU von 4,34 Milliarden Euro wegen Missbrauchs der Marktmacht an
Google fechtet die Rekordstrafe der EU von 4,34 Milliarden Euro wegen Missbrauchs der Marktmacht an
Der Google-Mutterkonzern Alphabet geht nun gerichtlich gegen die Verhängung einer Rekordstrafzahlung vor. Die EU hatte vor drei Monaten 4,34 Milliarden Euro gegen Google verhängt, weil diese mit Android ihre Marktmacht missbraucht haben sollen.

Google hat sich an das Gericht der Europäischen Union (EuG) gewandt, um die von der EU verhängte Strafzahlung von 4,34 Milliarden Euro anzufechten. Das EuG ist nach dem Europäischen Gerichtshof die zweithöchste Instanz in Europa.

Die Strafe wurde verhängt nachdem die EU feststellte, dass Google seit 2011 seine Marktmacht missbraucht hat. Seit dieser Zeit habe der Konzern Hersteller illegal dazu gezwungen die Google-Suche und den Chrome-Browser zusammen mit dem Google Play Store vorzuinstallieren. Zudem habe das Unternehmen Hersteller dafür bezahlt, dass diese ausschließlich die Google-Suche installieren und andere Anbieter und deren Software blockieren.

Der Google-CEO Sundar Pichai warf noch im Juli ein, dass Android mehr Wahlmöglichkeiten für die Konsumenten kreiert hätte und nicht weniger. Das Verfahren dürfte nun mehrere Jahre lang andauern bis ein Richter eine Entscheidung trifft.

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Autor: Christian Hintze, 10.10.2018 (Update: 10.10.2018)
Christian Hintze
Christian Hintze - Editor
Aus Interesse an Computer-Spielen habe ich ein Informatikstudium begonnen, bin dann doch Diplom-Psychologe geworden, aber den Spielen und der Hardware treu geblieben. Z.B. beim Auslandsjahr in London als Spieletester bei Sega. In meiner Freizeit finde ich neben PC-Spielen Ausgleich beim Sport (mittlerweile vorwiegend Hallenfußball und meinem Kleinkind hinterher laufen), Gitarre spielen und Bambusräder bauen (na gut, bisher nur ein einziges unter Anleitung).