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Google: 150 Millionen Euro Strafe in Frankreich

Google muss in Frankreich 150 Millionen Euro Strafe zahlen
Google muss in Frankreich 150 Millionen Euro Strafe zahlen
Die französische Wettbewerbsaufsicht hat Google gestern zu einer Strafe von 150 Millionen Euro verdonnert, da die Regeln der Werbeplattform Google Ads zu undurchsichtig seien.
Cornelius Wolff,

Es ist mal wieder so weit: Google muss in einem europäischen Land eine Millionen-Strafe wegen Verletzungen des Wettbewerbsrechts zahlen. Diesmal geht es um den Werbeservice namens Google Ads, dessen Regeln der französischen Wettbewerbsaufsicht zu undurchsichtig sind. Das amerikanische Unternehmen muss deswegen jetzt 150 Millionen Euro Strafe zahlen und in Zukunft klarer definieren, welches Verhalten zur Sperrung von Nutzern führt.

Die Untersuchungen zu dem Thema starteten, als die Accounts des französischen Website-Betreibers Gibmedia schon im Jahr 2015 deaktiviert wurden und sich das Unternehmen als Folge an die Wettbewerbsaufsicht gewandt hat.

Google wird gegen diese Strafe in Berufung gehen und verweist darauf, dass Gibmedia Werbung in einer Art und Weise geschaltet hat, die Kunden zu Dienstleistungen bringen soll, deren Zahlungsbedingungen undurchsichtig sind. Aus diesem Grund hat sich Google dazu entschlossen, den Anbieter zu sperren, auch wenn das Unternehmen somit auf die entsprechenden Werbeeinnahmen verzichten musste.

Dies ist bei weitem nicht das erste Mal, dass europäische Wettbewerbshüter den amerikanischen Konzern wegen Rechtsverstößen zur Kasse bitten. So musste Google in der Vergangenheit in der EU schon so häufig Strafen zahlen, dass die Höhe der Strafzahlungen teilweise die Höhe der Steuern, die das Unternehmen in einem Jahr bezahlt, überstiegen.

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Autor: Cornelius Wolff, 21.12.2019 (Update: 21.12.2019)
Cornelius Wolff
Cornelius Wolff - News Editor
Seit ich mit 8 meinen ersten PC geschenkt bekommen habe (damals noch mit einem AMD Athlon Single-Kern-Prozessor) und ich dieses Gerät auch gleich munter auseinander gebaut habe, hat mich die Technik nie wieder losgelassen. So kam es, dass ich schon mit jungen Jahren immer weiter in die Welt der Computer-Technik eingetaucht bin. Als ich dann 2015 zum ersten Mal auf Notebookcheck gestoßen bin, war ich begeistert von dem Umfang den diese Seite bietet. Nun arbeite ich seit meiner erfolgreichen Bewerbung im Jahr 2016 als freier Mitarbeiter bei Notebookcheck als News- und Hardware-Redakteur.