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Nvidia-CEO Jensen Huang zieht seine Kritik an DLSS 5 nach Gamer-Backlash zurück

Nvidia-CEO Jensen Huang zieht seine Kritik an DLSS 5 nach Gamer-Backlash zurück
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Nvidia CEO Jensen Huang im Lex Fridman Podcast
Nvidia-CEO Jensen Huang mildert seine Haltung zur Kritik an DLSS 5, nachdem er Gamer im Anschluss an die GTC-2026-Präsentation zunächst als „völlig im Unrecht“ abgetan hatte. In einem Interview im Lex Fridman Podcast erklärt Huang, er könne die Sorgen über AI Slop nachvollziehen und betont, dass DLSS 5 als optionales, von Künstlern gesteuertes Entwicklungswerkzeug gedacht sei. Zuvor hatten eine veränderte „Resident Evil Requiem“-Demo und die darauffolgende Absage von Capcom an generative KI für finale Assets eine Kontroverse ausgelöst.

Im Nachgang zur DLSS-5-Präsentation auf der GTC 2026 wies Nvidia-CEO Jensen Huang die Ansichten von Gamern und Kritikern zur neuen Technologie als „völlig falsch“ zurück. Nun hat Huang erneut Stellung bezogen und schlägt nach heftigem Gegenwind aus der Gaming-Community deutlich versöhnlichere Töne an.

Jensen Huang relativiert Aussagen zu DLSS 5 und zeigt Verständnis für Spieler

Nur wenige Tage nach der Enthüllung von DLSS 5 äußerte sich Jensen Huang im Gespräch mit Lex Fridman und ruderte von seinen früheren Aussagen zurück. Im Lex Fridman Podcast erklärte Huang, er verstehe nun, warum so viele Spieler und Entwickler über DLSS 5 verärgert seien.

Er sagte: „Ich denke, ihre Perspektive ergibt Sinn, und ich kann ihren Standpunkt nachvollziehen, da ich selbst kein Fan von AI Slop bin.“ Huang führte weiter aus: „Wissen Sie, all diese KI-generierten Inhalte sehen sich immer ähnlicher. Es ist zwar alles ästhetisch, aber ich habe Empathie für ihre Bedenken.“

Dennoch verteidigte Huang DLSS 5 und betonte, dass die Technik kein bloßer Post-Processing-Filter sei, den Nvidia nachträglich über fertige Spiele stülpe. Sie solle vielmehr direkt in den Entwicklungsprozess integriert werden, wobei die Entscheidung über die Implementierung allein bei den Künstlern und Spieleentwicklern liege.

Huang erklärt: „Es geht darum, den Künstlern das Werkzeug der generativen KI an die Hand zu geben. Sie können sich auch gegen die Nutzung entscheiden.“ Nvidia möchte, dass Entwickler die Tools nutzen, um Beleuchtung und Details zu verbessern, ohne dabei die ursprüngliche künstlerische Vision zu kompromittieren. Die erste DLSS-5-Präsentation hinterließ jedoch bei vielen den gegenteiligen Eindruck.

Hintergrund ist der Resident Evil-Eklat: Spieler zeigten sich schockiert, als sie sahen, wie Grace Ashcroft aus Resident Evil: Requiem durch DLSS 5 völlig verändert wurde – mit glatterer Haut, schärferen Gesichtszügen und einem unnatürlichen Look, der an den berüchtigten Internet-Trend „AI-Slop“ erinnerte. Sogar die Künstler von Capcom waren fassungslos, als sie Resident Evil: Requiem (derzeit für 78 Euro bei Amazon verfügbar) mit aktiviertem DLSS 5 sahen, da sie im Vorfeld weder informiert noch konsultiert worden waren.

Inzwischen hat Capcom klargestellt, dass das Studio keine generative KI für finale In-Game-Modelle, Artworks oder Texturen verwenden wird. Der Nvidia-CEO scheint den Spielern und Entwicklern, die sich gegen die Technologie aussprechen, zumindest ein Stück weit zuzuhören. Dennoch soll die fünfte Iteration der Nvidia-Technik noch in diesem Jahr zusammen mit der RTX-50-Grafikkartenserie erscheinen. Es bleibt abzuwarten, ob DLSS 5 als kreatives Werkzeug dienen wird oder als unerwünschtes Zusatzfeature in Videospielen endet.

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> Notebook Test, Laptop Test und News > News > Newsarchiv > News 2026-03 > Nvidia-CEO Jensen Huang zieht seine Kritik an DLSS 5 nach Gamer-Backlash zurück
Autor: Rahim Amir Noorali, 25.03.2026 (Update: 25.03.2026)