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One2One: In-Ear-Übersetzer vorgestellt

One2One: In-Ear-Übersetzer vorgestellt
One2One: In-Ear-Übersetzer vorgestellt
Das australische Start-Up-Unternehmen Lingmo hat einen In-Ohr-Übersetzer vorgestellt und wirbt mit dem weltweit ersten Gerät dieser Art. Es übersetzt Wörter aus acht Sprachen innerhalb weniger Sekunden.

Einmal mehr wird ehemalige Science Fiction zur Wirklichkeit: Das australische Start-Up Unternehmen Lingmo hat mit Hilfe von IBM‘s Sprach-APIs einen In-Ohr-Übersetzer produziert. Das Gerät soll während einer Konversation gesprochene Worte in den Sprachen englisch, japanisch, französisch, italienisch, spanisch, portugiesisch, deutsch und chinesisch übersetzen.

Da die Übersetzung innerhalb von 3-5 Sekunden erfolgen soll ist noch unklar, wie sich das Hörgerät in einer flüssigen Konversations schlägt, oder ob es tatsächlich nur einige einzelne Worte übersetzt. In der Praxis muss sich der Live-Übersetzer demnach erst noch bewähren, aber bereits ab dem nächsten Monat kann er auf den Prüfstein gestellt werden. Denn der One2One soll schon im Juli 2017 erscheinen.

Der One2One ist allerdings nicht der erste In-Ohr-Übersetzer, der dieses Jahr erschienen ist. Waverly Labs zeigte bereits früher in diesem Jahr einen ersten Prototypen namens Pilot, der jedoch einen anderen Ansatz verfolg: Der Ohrknopf verbindet sich per Bluetooth mit dem Smartphone. Darauf läuft eine App, die das Gesprochene des eigenen Nutzers übersetzt und an das Gerät des Gesprächspartners sendet. Dieser hört dann die gesprochene Übersetzung im Ohr.

Das One2One benötigt weder Bluetooth noch Smartphone. Ab nächstem Monat lässt sich das Gerät für etwa 179 US-Dollar kaufen.

Quelle(n)

Quelle: Cnet

Bild: Lingmo

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Autor: Christian Hintze, 14.06.2017 (Update: 14.06.2017)
Christian Hintze
Christian Hintze - Editor
Aus Interesse an Computer-Spielen habe ich ein Informatikstudium begonnen, bin dann doch Diplom-Psychologe geworden, aber den Spielen und der Hardware treu geblieben. Z.B. beim Auslandsjahr in London als Spieletester bei Sega. In meiner Freizeit finde ich neben PC-Spielen Ausgleich beim Sport (mittlerweile vorwiegend Hallenfußball und meinem Kleinkind hinterher laufen), Gitarre spielen und Bambusräder bauen (na gut, bisher nur ein einziges unter Anleitung).