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Gadgets: Fast 9 Millionen Deutsche nutzen Fitnesstracker

Weg mit den Pfunden und raus in die Natur zum Durchatmen. Sportliche Aktivität ist angesagt und beispielsweise das Lauftraining dank Smartphone und zahlreicher Fitnessapps so einfach wie nie zuvor. Auch in Deutschland boomt das Self Tracking.

Self Tracking, Sensorpflaster und Fitnesstracker sagen ihnen nichts? Dann gehören sie wohl noch nicht zu den knapp 9 Millionen Deutschen, die bereits ein Technikgadget wie einen Fitnesstracker nutzen. Gemäß dem Motto "sportliche Aktivität ist das einzige Anti-Aging, das wirklich wirkt" laufen immer mehr Bundesbürger dem Alter davon. Egal ob Fitbit, Jawbone und Co. - Fitnesstracker sind angesagt und werden immer populärer.

Eigentlich ist das Self Tracking quasi als "Selbstvermessung" des eigenen Körpers im Profisport und der Medizin ein alter Hut. Allerdings brauchte es einige Zeit bis der Trend aus den USA auch bei uns Einzug bei den Freizeitsportlern gehalten hat. Wohl auch durch den Boom der Smartphones und Fitnessapps gibt es inzwischen eine Vielzahl von Geräten und Apps, mit denen jeder selbst feststellen kann, wie hoch der aktuelle Blutdruck ist, ob der Puls rast oder wie viele Schritte man schon gegangen ist.

In Deutschland nutzen schon knapp 13 Prozent der Deutschen eines der kleinen digitalen Geräte, das die täglich gegangenen Schritte zählt oder die Qualität des eigenen Schlafs messen kann. Das entspricht knapp 9 Millionen Bundesbürgern. Vor allem bei den 14- bis 29-Jährigen sind Fitnesstracker der Renner. Jeder fünfte in dieser Altersklasse (21 Prozent) nutzt ein solches Gerät. Das geht aus einer repräsentativen Umfrage im Auftrag des Hightechverbands Bitkom hervor.

Das Potenzial für Fitnesstracker in Deutschland ist groß. Bisher kennen rund 55 Prozent diese relativ neuen Geräte noch gar nicht. Von denen, die bereits von Fitnesstrackern gehört haben, sie aber selbst noch nicht nutzen, will rund jeder vierte (26 Prozent) künftig auf jeden Fall ein solches Gerät einsetzen. Weitere 25 Prozent können sich vorstellen, sie künftig zu verwenden. Viele Fitnesstracker lassen sich wie Armbanduhren tragen und in den Alltag integrieren, so der Bitkom.

Vor allem die Kombination mit dem Smartphone oder dem Tablet-PC macht den Einsatz dieser Fitnessgadgets interessant, da sie sich mit dem eigenen Smartphone oder Tablet einfach verbinden lassen. Häufig geschieht dies kabellos über Bluetooth. Die dazugehörige App bereitet die gesammelten Daten auf und stellt diese in übersichtlichen Grafiken dar. Einige der Programme können auch Zusammenhänge zwischen den unterschiedlichen Aktivitäten herstellen, etwa der Anzahl der täglich gegangenen Schritte und der Länge der Tiefschlafphasen.

Je nach Gerät bieten solche Fitnesstracker unterschiedliche Funktionen an. Am beliebtesten ist die Möglichkeit, die täglich gegangenen Schritte zu zählen. 50 Prozent der Nutzer findet diese Funktion besonders interessant, 38 Prozent die Erinnerungsfunktion. Sie weist zum Beispiel darauf hin, sich nach längeren Sitz- oder Ruhephasen zu bewegen. Knapp jeder Dritte (30 Prozent) würde mit einem Fitness-Tracker gerne mehr über seinen täglichen Kalorienbedarf und -verbrauch erfahren. Auch Funktionen wie die Erinnerung, wenn weniger als eine zuvor festgelegte Strecke am Tag zu Fuß zurückgelegt wurde (28 Prozent), oder die Pulsmessung (28 Prozent) machen Fitness-Tracker für viele attraktiv.

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Autor: Ronald Tiefenthäler,  6.12.2013 (Update:  6.12.2013)
Ronald Matta
Ronald Matta - Senior Editor News - @RonaldTi
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