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Opera Neon: Experimenteller Browser mit flippigem Design

Teaser
Physik-Effekte, runde Logos, durchsichtige Oberfläche: Operas neuer Experimental-Browser "Neon" soll eine Spielwiese für neue Features sein, die bei Gefallen in den Opera-Browser übernommen werden.
Florian Wimmer,
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Ein Browser ist für hauptsächlich ein Arbeitstool, das zu funktionieren hat? Dann dürfte Operas neuester Experimental-Browser "Opera Neon" kaum etwas für sie sein: Er setzt auf schicke Optik, in der Praxis wenig sinnvolle, aber ziemliche schicke Physikeffekte und Split-Screen-Funktionen, damit sie auf zwei Seiten gleichzeitig surfen können.

Die Features klingen teilweise ein wenig abgefahren, aber "Neon" soll auch keine eigentliche Alternative zu eingesessenen Browsern sein, sondern eher eine Spielwiese für Operas Designer und Entwickler, die neue Features hier vorführen und bei Gefallen in den Standard-Opera-Browser integrieren wollen.

"Opera Neon" kann man gratis für Mac und PC herunterladen und ausprobieren, Download und Installation dauern bei 2,3 MB Dateigröße selbst über langsame Internetverbindungen nicht lange. Ruft man den Browser auf, gelangt man auf eine Startseite, deren Hintergrund durchsichtig ist und den Desktophintergrund ohne die Symbole auf dem Desktop zeigt. Kreisrunde Schnellwahlsymbole schweben darüber und oben gibt es eine große Zeile für eine Suchanfrage über die bevorzugte Suchmaschine oder die direkte Adresseingabe. Fährt man über die Symbole, so bewegen sie sich leicht im Takt des Mauszeigers. Wenn man Symbole löscht, gehen sie in Rauch auf. Das alles zeigt, dass der Opera Neon vor allem schick sein will und wegwill vom etwas langweiligen Design der Standard-Browser.

Dass auch die Funktionalität nicht zu kurz kommt, dafür sorgen ein eingebautes Tool für Screenshots, die Möglichkeit, Videos und Bilder in einem eigenen Overlay anzuzeigen und die einzelnen Tabs durch Screenshots übersichtlicher anzuzeigen. Tabs können einfach auf den Bildschirm gezogen werden und als Splitscreen nebeneinander angezeigt werden. Auch können Bilder oder Links einfach per Drag and Drop in Messenger-Tools geteilt werden.

Im ersten Test bringen uns die ungewöhnliche Nutzeroberfläche und die netten Effekte immer wieder zum Schmunzeln. Da der Browser auf der Technologie von Opera basiert, surft es sich recht flott und wohl auch recht sicher im Web. Ob es nun wirklich unser Standard-Browser wird, wie uns Neon beim zweiten Start vorschlägt, das können wir noch nicht sagen, aber es macht auf jeden Fall Spaß, die innovativen Features zu erkunden.

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Florian Schmitt
Florian Schmitt - Managing Editor Mobile - 882 Artikel auf Notebookcheck veröffentlicht seit 2009
Als ich 2009 zu Notebookcheck kam, schrieb ich leidenschaftlich gerne über Gaming-Notebooks. Nachdem ich zwischenzeitlich beim Aufbau des Vergleichsportals Notebookinfo behilflich war und Social-Media-Konzepte für große Unternehmen wie BMW und Adidas entwickelte, kehrte ich 2012 zu Notebookcheck zurück. Nun kümmere ich mich um die Themen Smartphones, Tablets und Zukunftstechnologien und bin seit 2018 zusammen mit meinem Kollegen Daniel als Managing Editor für alle Tests zu Mobile Devices verantwortlich.
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Autor: Florian Wimmer, 13.01.2017 (Update: 13.01.2017)