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Oppo R9s & R9s Plus: Erste Smartphones mit Sony IMX 398-Sensor

Die Oppo R9s-Serie in gold und rose: Der Schwerpunkt liegt im Kamerabereich.
Die Oppo R9s-Serie in gold und rose: Der Schwerpunkt liegt im Kamerabereich.
Oppo hat seine vorab mehrfach geleakten Smartphones R9s und R9s Plus offiziell vorgestellt. Mit 16 MP-Kamera vorne und hinten, eine davon auf Basis des neuen Sony IMX 398-Sensors mit F/1.7 Blende, liegt der Schwerpunkt eindeutig im Kamerabereich.

Oppo hat bereits vor der offiziellen Vorstellung des R9s und R9s Plus viele Informationen selbst preisgegeben, beispielsweise das neue Antennendesign oder die Integration des neuen Sony IMX 398-Sensors. Zusammen mit den unweigerlichen Leaks gab es wenig, was im Rahmen der Präsentation wirklich überraschte. Dennoch dürfte Oppo mit der R9s-Serie in einigen Bereichen Neuland betreten haben. Das Plus-Modell erhält als erstes Smartphone weltweit den neuen Snapdragon 653-SOC, den Qualcomm erst vor wenigen Tagen vorgestellt hat. Beide Smartphones sind nach dem eingezogenen Galaxy Note 7 von Samsung die ersten Smartphones mit Gorilla Glas 5 und beide Geräte werden als erste den Sony IMX 398-Sensor an Bord haben, den Oppo schon im Vorfeld kräftig beworben hat.

R9s

Das kleinere 5,5 Zoll Modell kommt mit Full-HD-Display und Snapdragon 625-SOC. Oppo spendiert dem Gerät 4 GB RAM und 64 GB Speicher, der mittels Micro-SD-Karten erweiterbar ist. Auf beiden Seiten wurden 16 MP-Kameras integriert, nur hinten allerdings der neue Sony IMX 398-Sensor mit F/1.7 Blende und schnellem "Dual-Core-Autofokus", einer Technologie, die laut Oppo 40 Prozent schneller als Phase Detection Autofokus (PDA) scharf stellen soll. Das R9s bietet nur elektronische Bildstabilisierung (EIS), keine optische (OIS). Die ist dem Plus-Modell vorbehalten. Auch 4K-Recording bietet offenbar nur das Plus-Modell. Dank der großen Blende eigne sich das Gerät perfekt für Low-Light-Fotografie, meint Oppo. Die Frontkamera bietet eine F/2.0 Blende. Der 3.010 mAh Akku wird via USB-C geladen und unterstützt die proprietäre Schnelllade-Technologie VOOC. Das 6,58 mm dünne Gehäuse in den Farben Gold und Rose fällt durch das neue Antennendesign mit drei dünnen Linien auf, welches besseren Empfang garantieren soll.

R9s Plus

Das Plus-Modell unterscheidet sich nicht nur in der Größe vom Standardmodell. Das 6 Zoll Display bietet ebenfalls Full-HD-Auflösung. Als erstes Smartphone wird das R9s Plus mit dem Snapdragon 653 Prozessor ausgestattet sein und erhält 6 GB RAM. Der integrierte Speicher bleibt bei 64 GB, ist aber ebenfalls erweiterbar. Auch hier hat Oppo den Sony IMX 398-Sensor mit F/1.7 Blende und "Dual-Core-Autofokus" verbaut, im Plus-Modell allerdings mit optischer Bildstabilisierung (OIS) kombiniert. Dank schnellerem Prozessor unterstützt das R9s Plus auch 4K-Recording. In das 7,35 mm dünne Gehäuse passt ein 4.000 mAh Akku, der natürlich ebenfalls mittels VOOC-Technologie schnell geladen werden kann. Auch das Plus-Modell fällt äußerlich durch das neue Antennendesign auf.

Funktechnologien und Verfügbarkeit

Dual-Band WLAN nach 802.11ac sowie Bluetooth 4.0 und GPS sind in beiden Modellen integriert, ebenso LTE, sogar mit mehr unterstützten Bändern als normalerweise bei China-Ware üblich. Dennoch fehlt leider immer noch Band 20, weswegen ein Einsatz hierzulande schwieriger würde. Das R9s wird bereits ab 28. Oktober verfügbar sein und umgerechnet 380 Euro kosten. Das Pus-Modell lässt allerdings noch auf sich warten und wird erst im Dezember verkauft, weswegen es im chinesischen Opposhop derzeit auch noch nicht gelistet ist. Es soll dann ab 3.500 Yuan erhältlich sein, was derzeit knapp 475 Euro entspricht. 

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Autor: Alexander Fagot, 20.10.2016 (Update: 20.10.2016)
Alexander Fagot
Alexander Fagot - Editor
Als Tech- und Gadget-begeisterter Allrounder mit Desktop-Selbstbau- und Overclocking-Vergangenheit, arbeitete ich als Filmvorführer noch mit dem guten alten 35 mm Film, bin dann zusehends auch professionell in die Computerwelt geschlittert und schuftete einige Jahre als Windows-Admin und Projektmanager. Nach längeren Reisen schreibe ich nun von allen Ecken dieser Welt aus als News-Redakteur für Notebookcheck und konzentriere mich im Moment tendenziell auf den Bereich Mobile.