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Optane-Speicher: Intels SSD-Konkurrent braucht Kaby Lake

Optane-Speicher: Intels SSD-Konkurrent braucht Kaby Lake
Optane-Speicher: Intels SSD-Konkurrent braucht Kaby Lake
Intel hat auf einer Produktseite erste offizielle Informationen zur Optane-SSD DC P4800X veröffentlicht, bleibt Leistungsdaten aber noch schuldig - diese liefern ein durchgesickertes Datenblatt.
Silvio Werner,
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Die in erster Linie für Unternehmenskunden gedachte Produktseite schafft Klarheit über die Anforderungen an Desktop-Systeme. So benötigt die 375 GByte große, HHHL-Steckkarte einen Intel-Prozessor der 7. Generation (Kaby Lake) und einen Chipsatz der 200er-Serie. Während die Z270-, Q270-, H270-, Q250- und B250-Chipsätze mit Kaby Lake veröffentlicht wurden, ist Optane-Speicher auch in Kombination mit einem i3-Prozessor und dem älteren C236-Chipsatz lauffähig.

Während Intel noch keine Angaben zur Leistungsfähigkeit macht, hat das Portal Techbang ein authentisch wirkendes Datenblatt veröffentlicht. Dieses zeigt eine sequenzielle Datenrate von bis zu 2.400 Mbyte/s (lesend) respektive 2.000 Mbyte/s (schreibend). Die IOPS beim zufälligen 4K-Zugriff sind mit 550.000 und 500.000 (lesend/schreibend) spezifiziert. Im Vergleich zu aktuellen NVMe-PCIe-SSDs lassen die Werte den versprochenen Quantensprung vermissen.

Beeindruckend hingegen ist die Angabe zur Zugriffszeit, die bei 4K-Zugriffen und einer Warteschlange von 16 in 99,999% der Operationen bei unter 150 Mikrosekunden lesend und 200 Mikrosekunden schreibend liegen soll. Die Haltbarkeit ist mit 12,3 geschriebenen Petabytes ebenso hoch wie die Leistungsaufnahme mit mindestens 5 Watt. 

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Silvio Werner
Silvio Werner - Senior Tech Writer - 4078 Artikel auf Notebookcheck veröffentlicht seit 2017
Ich bin seit über zehn Jahren journalistisch aktiv, den Großteil davon im Bereich Technologie. Dabei war ich unter anderem für Tom's Hardware und ComputerBase tätig und bin es seit 2017 auch für Notebookcheck. Mein aktueller Fokus liegt insbesondere auf Mini-PCs und auf Einplatinenrechnern wie dem Raspberry Pi – also kompakten Systemen mit vielen Möglichkeiten. Dazu kommt ein Faible für alle Arten von Wearables und insbesondere für Smartwatches. Hauptberuflich bin ich als Laboringenieur unterwegs, weshalb mir weder naturwissenschaftliche Zusammenhänge noch die Interpretation komplexer Messungen fern liegen.
Kontakt: silvio39191
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Autor: Silvio Werner, 18.02.2017 (Update: 18.02.2017)