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Intel Optane Memory: Ein bisschen 3D XPoint für den Massenmarkt

Intel Optane Memory: Ein bisschen 3D XPoint für den Massenmarkt
Intel Optane Memory: Ein bisschen 3D XPoint für den Massenmarkt
Intel hat das erste auf 3D XPoint basierende Speicherprodukt für den Massenmarkt präsentiert. Die maximal 32 Gigabyte großen Module sollen vorerst nur als Zwischenspeicher agieren.
Silvio Werner,
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Während sich Intel mit der erst kürzlich vorgestellten DC P4800X an professionelle Anwender richtet, stellt der aktuell nicht näher bezeichnete „Optane Memory“ die erste Integration der mit Spannung erwarteten 3D XPoint-Technologie für Endverbraucher dar - und dürfte noch vor der DC P4800X ausgeliefert werden. 

Die mit einer Speicherkapazität von 16 oder 32 GByte erhältlichen, kompakten M.2 2280-Module werden via PCIe 3.0 x2 angebunden und sollen als Zwischenspeicher für häufig benutzte und wichtige Daten die allgemeine Arbeitsgeschwindigkeit erhöhen.

Durch den Optane Memory soll das System doppelt so schnell booten, einzelne Programme bis zu fünfzehn mal so schnell gestartet werden - allerdings nur im Vergleich mit einer konventionellen Magnetfestplatte. Den Vergleich zu SSDs bleibt Intel schuldig, wobei der Hersteller davon ausgeht, dass als primäre Systemspeicher auch in künftig größtenteils Festplatten eingesetzt werden. 

Auch wenn Intel aktuell noch keine Angaben zum tatsächlichen Preis macht, sollen die Module eine günstige Alternative zur SSD darstellen. Uns erscheint das Konzept nicht unbedingt erfolgsversprechend: Frühere Versuche, einen schnellen Zwischenspeicher in Form einer dedizierten Hardware zu etablieren, scheiterten sowohl mit dem NAND-basierten Braidwood- und Larsen Creek-Karten von Intel.

Zudem arbeitet die Zeit gewissermaßen gegen Intel: 128 GByte große M.2-SSDs sind inzwischen für gut 60 Euro erhältlich und bieten zumindest genug Platz für das Betriebssystem und häufig genutzte Programme. Darüber hinaus erfordert Optane Memory einen aktuellen Chipsatz von Intel. Gleichwohl hat Lenovo bereits angekündigt, die Technologie in neuen ThinkPads zu adaptieren. Die Auslieferung der eigentlichen Module soll am 24. April beginnen.

 

 

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Intel Optane erklärt Bild: Intel
Intel Optane erklärt Bild: Intel

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Silvio Werner
Silvio Werner - Senior Tech Writer - 3943 Artikel auf Notebookcheck veröffentlicht seit 2017
Ich bin seit über zehn Jahren journalistisch aktiv, den Großteil davon im Bereich Technologie. Dabei war ich unter anderem für Tom's Hardware und ComputerBase tätig und bin es seit 2017 auch für Notebookcheck. Mein aktueller Fokus liegt insbesondere auf Mini-PCs und auf Einplatinenrechnern wie dem Raspberry Pi – also kompakten Systemen mit vielen Möglichkeiten. Dazu kommt ein Faible für alle Arten von Wearables und insbesondere für Smartwatches. Hauptberuflich bin ich als Laboringenieur unterwegs, weshalb mir weder naturwissenschaftliche Zusammenhänge noch die Interpretation komplexer Messungen fern liegen.
Kontakt: silvio39191
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Autor: Silvio Werner, 27.03.2017 (Update: 15.05.2018)