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Platz 1 in den Steam-Charts: Darum geht dieses Karten-RPG gerade steil

In SPAM treten Spieler mit Teams aus nur vier Kreaturen in taktischen Online-Duellen gegeneinander an.
ⓘ Steam
In SPAM treten Spieler mit Teams aus nur vier Kreaturen in taktischen Online-Duellen gegeneinander an.
Das kostenlose Karten-RPG SPAM hat sich kurz nach Release an die Spitze der Kategorie „Angesagt und kostenlos“ auf Steam gesetzt. Zeitweise waren bereits über 7.000 Spieler gleichzeitig online, und auch die ersten Bewertungen fallen überwiegend positiv aus. Dabei setzt der Titel auf ein ungewöhnliches Spielprinzip, das mit nur vier Karten pro Spieler erstaunlich viel taktische Tiefe verspricht.

Im Gegensatz zu klassischen Deckbuildern hat SPAM eine entscheidende Besonderheit: Das Deck besteht aus gerade einmal vier Karten. Diese liegen schon zu Beginn vollständig auf dem Spielfeld, sodass das übliche Nachziehen entfällt. Ziel ist es, alle vier gegnerischen Kreaturen auszuschalten. Dafür müssen Spieler ihre Fähigkeiten geschickt einsetzen, Ressourcen verwalten und auf die Strategie ihres Gegenübers reagieren. Manche Kreaturen verursachen besonders viel Schaden, andere heilen ihre Verbündeten oder schützen sie vor gegnerischen Angriffen.

Dazu kommt der sogenannte Tox-Shop. Hier lassen sich während der Kämpfe Upgrades kaufen, um die eigenen Kreaturen zu stärken oder neue Kartenkombinationen auszuprobieren. Welche Verbesserungen angeboten werden, entscheidet allerdings teilweise der Zufall. Spieler müssen also flexibel bleiben und ihre Strategie gegebenenfalls spontan anpassen. Zwischen den Gefechten können sie neue Karten freischalten und ihre Teams optimieren.

Im Bild: Ein Gameplay-Screenshot aus SPAM.
ⓘ Ticroco Entreprise
Im Bild: Ein Gameplay-Screenshot aus SPAM.
Im Bild: Ein Gameplay-Screenshot aus SPAM.
ⓘ Ticroco Entreprise
Im Bild: Ein Gameplay-Screenshot aus SPAM.

Einen Tag nach Release steht SPAM auf Steam bei rund 700 Nutzerbewertungen, 87 Prozent davon positiv. Vor allem die trotz der kleinen Teams hohe taktische Tiefe und die vielen Kartenkombinationen kommen gut an, aber auch für die gelungene Präsentation mit ihren handgezeichneten Illustrationen gibt es Lob. Kritik richtet sich bislang vor allem gegen das eher unzureichende Tutorial und die Monetarisierung. Zwar lassen sich sämtliche spielrelevanten Karten auch kostenlos freischalten, Echtgeldkäufe können diesen Prozess jedoch beschleunigen. Zudem bezeichnen viele Spieler die In-Game-Käufe als vergleichsweise teuer.

Einen Blick dürfte SPAM aber allemal wert sein, immerhin lässt sich das Spiel auf Steam kostenlos spielen. Und an Gegnern dürfte es auch nicht mangeln: Laut SteamDB waren inzwischen über 7.000 Spieler gleichzeitig online. Dass SPAM direkt zum Release so viele Spieler anzieht, dürfte nicht zuletzt am ungewöhnlichen Spielprinzip, den vielseitigen Kämpfen und dem kostenlosen Zugang liegen. Eine offizielle Einstufung für das Steam Deck (erhältlich auf Amazon für 780 Euro) steht allerdings noch aus.

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Autor: Marius Müller,  8.10.2026 (Update:  8.10.2026)