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"Portal": Facebook stellt zwei neue Geräte für Videotelefonie vor

So sehen "Portal" und "Portal+" aus
So sehen "Portal" und "Portal+" aus
Facebook hat zwei Geräte für Videotelefonie verkündet, die in Kürze in den USA erscheinen werden. Mithilfe dieser Geräte sollen Facebook-Nutzer untereinander einfacher kommunizieren können.

Es ist nicht der erste Versuch, von Facebook selbst entwickelte Hardware-Produkte auf den Markt zu bringen, allerdings zum ersten Mal unter dem eigenen Namen. Mit Oculus Quest hat Mark Zuckerbergs Konzern bereits verschiedene VR-Brillen veröffentlicht, nun folgen zwei neue Produkte. Facebook präsentierte Anfang der Woche "Portal" und "Portal+", diese sollen Videotelefonie zwischen Facebook-Usern vereinfachen. 

Das kleinere "Portal" hat eine Bildschirmdiagonale von 10,1 Zoll, das größere "Portal+" 15,6 Zoll. Man könnte diese Produkte als Mischung zwischen Bildschirm, Webcam und Smart Speaker beschreiben. Die Kamera soll dem Nutzer, der sich frei im Raum bewegt, folgen und heranzoomen können. Dabei sollen auch Umgebungsgeräusche wirkungsvoll herausgefiltert werden. Außerdem ist Amazons Alexa integriert, weiters sorgen Spotify oder Pandora für Musik. Viel mehr ist allerdings anfangs noch nicht mit an Board, auch ist kein Webbrowser im Portal zu finden.

Erscheinen werden die Videotelefonie-Geräte vorerst im November in den USA für 199 US-Dollar und 349 US-Dollar. Wann der Verkauf in Europa starten wird, ist noch nicht bekannt.

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Autor: Daniel Puschina, 10.10.2018 (Update: 10.10.2018)
Daniel Puschina
Daniel Puschina - Editor
Ich bin die Generation, die in den 90er Jahren auf einem 386er mit der 20MHz Turbotaste die ersten Computer-Erfahrungen gesammelt hat. Es war eine Gratwanderung zwischen der Leistungsgrenze meines Rechners und dem knappen Taschengeld, umso größer war aber dadurch die Motivation, das letzte Stück Leistung hier noch rauszuholen. Das Herauskitzeln eines einzelnen Kilobytes in der config.sys Datei war bei 2MB RAM absolut bestimmend über „Spiel startet“ oder „Spiel startet nicht“. Ab diesem Zeitpunkt habe ich auch damit begonnen, mich hardwareseitig immer eingehender mit Benchmarktests, Leistungsvergleiche und Tuning der Komponenten zu beschäftigen, was mich in den letzten Jahren zum Dauerbesucher der Notebookcheck-Seite machte. Es ist mir somit eine große Freude, hier nun selbst aktiv für diese Seite schreiben und testen zu können.