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Facebook: Gesendete Nachrichten in der Inbox des Empfängers löschen

Facebook plant neue Funktion
Facebook plant neue Funktion
Derzeit testet Facebook die Möglichkeit, dass Absender bereits gesendete Nachrichten nicht nur für sich selbst löschen können, sondern auch in der Inbox des Empfängers. Diese "Unsend"-Funktion war bislang nur Mark Zuckerberg vorbehalten, wie das Unternehmen im Frühjahr 2018 zugeben musste.

Was in WhatsApp oder Instagram bereits möglich ist, wird nun auch bei Facebook auf Marktreife getestet. Die sogenannte "Unsend"-Funktion löscht nicht nur Nachrichten, die man im eigenen Facebook-Messenger verfasst hat, sondern auch im Messenger des Empfängers. Höchstwahrscheinlich wird auch hier ein Zeitlimit festgesetzt, wie lange eine Nachricht wieder zurückgerufen werden kann. Neben einer gesendeten Nachricht soll also in Zukunft neben der normalen "Löschen"-Funktion, die zweite Option mit "Unsend"-Message auswählbar sein.

Die neue Unsend-Funktion im Test (Bild: Theverge.com)
Die neue Unsend-Funktion im Test (Bild: Theverge.com)


Dass Facebook diese "Unsend"-Funktion bereits heimlich entwickelt und intern auch angewendet hatte, weiß man spätestens seit Anfang 2018. Im April dieses Jahres kam bei den Usern Unmut auf, da Facebook zugeben musste, dass CEO Mark Zuckerberg und sein Profil anscheinend einen Sonderstatus mit eigenen Funktionen genoss, das anderen Usern vorenthalten war. Man kritisierte hier eine Zwei-Klassen-Gesellschaft bei den Privatsphären-Einstellungen. Alte Nachrichten, die Mark Zuckerberg versendet hatte, verschwanden aus etlichen Inboxen der User. 


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Autor: Daniel Puschina, 13.10.2018 (Update: 13.10.2018)
Daniel Puschina
Daniel Puschina - Editor
Ich bin die Generation, die in den 90er Jahren auf einem 386er mit der 20MHz Turbotaste die ersten Computer-Erfahrungen gesammelt hat. Es war eine Gratwanderung zwischen der Leistungsgrenze meines Rechners und dem knappen Taschengeld, umso größer war aber dadurch die Motivation, das letzte Stück Leistung hier noch rauszuholen. Das Herauskitzeln eines einzelnen Kilobytes in der config.sys Datei war bei 2MB RAM absolut bestimmend über „Spiel startet“ oder „Spiel startet nicht“. Ab diesem Zeitpunkt habe ich auch damit begonnen, mich hardwareseitig immer eingehender mit Benchmarktests, Leistungsvergleiche und Tuning der Komponenten zu beschäftigen, was mich in den letzten Jahren zum Dauerbesucher der Notebookcheck-Seite machte. Es ist mir somit eine große Freude, hier nun selbst aktiv für diese Seite schreiben und testen zu können.