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Qualcomm: Top 5 der Qualcomm-Trends 2012 im Überblick

Qualcomm verrät uns, was abseits der neuen Generation von Quad-Core-SoCs, Windows-on-ARM (WoA) oder drahtlosen Technologien und dem mobilen Internet künftig im Jahr 2012 noch für Schlagzeilen sorgen wird.

Was geht ab? Als einer der Top-Performer im Bereich der Halbleiter und besonders auch der mobilen Applikationsprozessoren für das Jahr 2011, kann uns Qualcomm sicher ein paar fundierte Insidertipps geben, auf was wir uns im neuen Jahr 2012 freuen können. Denn bereits kurz nach den bevorstehenden Weihnachtstagen und dem Jahreswechsel, geht es vom 10. bis 13. Januar 2012 auf der CES 2012 bereits wieder rund.

Dieses Jahr haben in der Telekommunikationsindustrie vor allem folgende Schlagwörter die Entwicklungen und Trends der Branche dominiert: Neben Smartphones und Tablets standen 2011 auch Themen wie Augmented Reality, Cloud Computing, mobile Gaming, aber auch das Thema Gesundheit im Medieninteresse.

Aber auch für das kommende Jahr 2012 sieht Hamid-Reza Nazeman, Country Manager für Deutschland und Zentraleuropa bei Qualcomm, drahtlose Technologien und mobiles Internets ganz weit vorne, da diese Schlüsseltechnologien auch weiterhin unseren Alltag – ob zu Hause, unterwegs auf Reisen oder im Auto – verändern werden.

Hier die Top 5 der Qualcomm-Trends für das Jahr 2012:

Smartphones und Media-Tablets:

2012 sollen mehr Smartphones als PCs und Notebooks verkauft werden. Surfen im Internet, Nachrichten lesen sowie Emails schreiben und empfangen und in sozialen Netzwerken auch von unterwegs Kontakte knüpfen und pflegen stehen dabei ganz oben auf der Beliebtheitsskala. Damit große Displays, Dauersurfen im Netz und der Download großer Datenmengen in Form von Apps, Musik oder Videos nicht drastisch die Akkulaufzeit der Geräte verkürzen, sind neue hochleistungsfähige und zugleich energieeffiziente Prozessoren notwendig. Qualcomm hat mit seinen Snapdragon S4-Prozessoren auch im Vergleich mit Nvidias Tegra 3 und TIs OMAP-Reihe eine starke Plattform in petto. Die System-on-a-Chip-Lösungen beherrschen mehrere Technologien (Multimode) und unterstützen auch eine Vielfalt von Frequenzbändern.

Parallele Weiterentwicklung und Einsatz von HSPA/HSPA+ und LTE (Long Term Evolution): 

Die kommende Generation der Super-Smartphones und -Tablets benötigt deutlich höhere Übertragungsbandbreiten, um datenintensive Inhalte wie Videos oder Musik schnell herunterladen zu können: HSPA+ und LTE. HSPA+ ist bereits weit verbreitet und findet weltweit in über 150 kommerziellen Netzwerken Verwendung. Der Vorteil von LTE liegt darin, neue und breitere Frequenzspektren von 10 MHz oder mehr zu unterstützen, um dem Endverbraucher auf diese Weise hohe Datenraten zu bieten. Abhängig von der Verfügbarkeit von neuen Frequenzbändern und den Anforderungen des Mobilfunkmarktes lassen sich HSPA- bzw. HSPA+-Netze selektiv mit LTE überlagern. Der Endverbraucher kann hochleistungsfähige Breitbandverbindungen nutzen – ob durch HSPA+ oder LTE.

Connected Home für intelligente Heimvernetzung über mobile Geräte:

Mittlerweile ist jedes dritte verkaufte Mobiltelefon in Deutschland ein Smartphone. Das Handy wird zum Multifunktionsgerät und ständigem Begleiter, der uns bei vielen alltäglichen Aufgaben hilft. Die Potenziale sind lange nicht ausgeschöpft: Sie können als Synchronisationswerkzeug für weitere Endgeräte im Haushalt dienen und Telefone, Heim-PCs, Fernsehgeräte, Stereoanlagen, Haushaltsgeräte und Gebäudetechnik über drahtlose Netze barrierefrei miteinander verbinden. Möglich wird diese drahtlose Verbindung unterschiedlicher Geräte durch die Konvergenz der elektronischen Medien und das Zusammenwachsen der IT mit der Telekommunikation. Auf diese Weise können Texte, Grafiken, Audio und Video über alle Medien übertragen werden.

Connected Car oder das „vernetzte Auto“:

Das Auto wird künftig eines von zahlreichen smarten Endgeräten in einer vollständig vernetzten Welt. Ob rasche Fahrzeugortung nach Diebstählen, Vorabdiagnosen bei Pannen oder die Möglichkeit, das Fahrzeug mit PCs, Smartphones oder MP3-Playern zu vernetzen. Wichtig: Vernetzung der Notrufsysteme. Die EU-Kommission hat hierzu eine neue Empfehlung herausgegeben. Demnach sollen bis 2015 alle EU Mitgliedsstaaten sowie die Mobilfunknetzbetreiber geeignete Maßnahmen in die Wege leiten, die es ermöglichen, jedes ab diesem Zeitpunkt in Europa neu zugelassene Kraftfahrzeug mit einem automatischen Notrufsystem oder „eCall“ (Emergency Call) auszustatten. Durch eCall in Autos können Rettungskräfte früher reagieren und Hilfe leisten. Autos werden mit Sensoren und Systemen ausgestattet, die relevante Fahrzeugdaten sammeln und auswerten. Kommt es zu einem Unfall, wird sofort und automatisch ein Notruf an die europaweit gültige Rufnummer 112 gesendet. Laut einer Studie der EU-Kommission könnte auf diese Weise die Zahl der Verkehrstoten um zehn Prozent gesenkt werden.

Augmented Reality (AR) für mehr Virtualität in der Wirklichkeit:

Die computergestützte Erweiterung der Realität mittels Bilder oder Videos wird voranschreiten. Dabei ergänzen computergenerierte Zusatzinformationen oder virtuelle Objekte mittels Einblendung oder Überlagerung unseren realen Blick auf die Dinge. Somit können hilfreiche Applikationen für Spiele, interaktive Hinweise für Produktverpackungen oder auch Bedienungsanleitungen entwickelt werden. Um diese visuelle Umgebungserkennung überhaupt zu ermöglichen, hat Qualcomm im Sommer 2010 die Forschungsabteilung des Wiener Unternehmens Imagination Computer Services GmbH übernommen und das „Qualcomm Austria Research Center“ gegründet. Ziel ist es, die Markteinführung und Nutzung von AR-Applikationen zu unterstützen. Hierzu bietet Qualcomm allen Entwicklern ein kostenloses Software Development Kit (SDK) für Android und iOS an.

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Autor: Ronald Tiefenthäler,  7.12.2011 (Update:  9.07.2012)
Ronald Matta
Ronald Matta - Senior Editor News - @RonaldTi
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